01.10. – 03.10.2026: EU-Symposium und Literaturfestival Störfeuer in Wien, Margareten
Wir laden herzlich ein zu drei Tagen Literatur, Austausch und feministischer Perspektiven.
Autorinnen aus EU-Mitgliedstaaten sowie internationalen Partnerländern kommen in Wien zusammen, um Texte zu teilen, Erfahrungen sichtbar zu machen und über die Bedingungen literarischer Arbeit zu sprechen.
Von der internationalen English Writing Group über die Präsentation aktueller Forschungsergebnisse und Lesungen bis hin zur feministischen Leseliste FemLit und einem performativen Textchor spannt sich ein Programm zwischen Schreiben, Analyse und Öffentlichkeit.
Das Symposium ist offen für alle, insbesondere für Interessierte an Literatur, Gleichstellung und transnationale Zusammenarbeit.
EPESEP Symposium – Equal Pay, Equal Show Equal Pension
Wien 2026. 1.–3. Oktober | 1050 Wien
Bezirksamt Margareten, Haupteingang: Schönbrunner Straße 54
Programm
Donnerstag, 1. Oktober 2026, ab 17:00 Uhr
Begrüßung: Bezirksvorsteher Michael Luxenberger
English Writing Group – Einblick und Lesung
Der erste Abend ist der internationalen English Writing Group gewidmet, einem zentralen Austauschformat des EPESEP-Projekts. Autorinnen aus verschiedenen Ländern arbeiten hier regelmäßig gemeinsam an Texten und treten in einen kontinuierlichen literarischen Dialog.
Im Rahmen der Veranstaltung wird die Arbeitsweise der Gruppe vorgestellt. Autorinnen lesen ausgewählte Texte, die in diesem Kontext entstanden sind, und berichten über ihre Erfahrungen im gemeinsamen Schreiben über sprachliche und geografische Grenzen hinweg.
Lesende: Aish Ariyarante, Sri Lanka | Augusta Laar, Deutschland | Behnaz Amani, Iran | Gerlinde Hacker, Österreich| Mehak Gupta, Indien | Susanne Darabas, Deutschland | Verena Levin, Österreich | Kholoud Charaf, Syria
Freitag, 2. Oktober 2026
15:00–18:00 Uhr
Begrüßung Gerlinde Hacker
Eröffnungsrede Marlene Streeruwitz
Grussworte und Statement von Nobelpreisträgerin Elfriede Jelinek werden verlesen
Präsentation der Forschungsergebnisse & Diskussion
Die Forschungseinrichtung FORBA präsentiert zentrale Ergebnisse zur Situation von Autorinnen. Im Fokus stehen Arbeitsbedingungen, Einkommensstrukturen, Sichtbarkeit und strukturelle Ungleichheiten im literarischen Feld.
Ergänzend wird ein Action Plan vorgestellt – konkrete Vorschläge und Handlungsmöglichkeiten zur Verbesserung der Situation von Autorinnen. Die Präsentation mündet in eine offene Diskussion mit Expertinnen und dem Publikum.
Statements / Lesende: Behnaz Amani | Claudia Bergermayer | Katrin Bernhardt | Kholoud Charaf | Beatrice Frasl | Petra Ganglbauer | Monika Gentner | Mehak Gupta | Gertraud Klemm | Andrea Kerstinger | Norma Norvald | Marlen Schachinger | Susanne Sommer | Marlene Streeruwitz | Eva Surma | ……. und viele andere mehr!
Autorinnen kommen aus: Iran, Syria, Indien, Österreich, Deutschland und überall.
Nach der Stärkungspause:
18:00–20:00 Uhr
Internationale Lesung
Autorinnen aus Österreich und den Partnerländern des Projekts lesen aus ihren aktuellen Arbeiten. Die Lesungen verbinden persönliche, literarische und politische Perspektiven.
Gertraud Klemm | Beatrice Frasl | Petra Ganglbauer | Marlen Schachinger | Hannah Oppolzer | Mehak Gupta | Susanne Sommer | Monika Gentner | Kholoud Charaf | Eva Surma
Samstag, 3. Oktober 2026
15:00 Uhr
Begrüßung Gerlinde Hacker,
Grussworte und Statement von Nobelpreisträgerin Elfriede Jelinek werden verlesen
FemLit – Präsentation der feministischen Leseliste & Panel
Die im Projekt entwickelte Leseliste FemLit wird vorgestellt. Sie versammelt eine breite Auswahl an Autorinnen und macht feministische Literatur in ihrer Vielfalt sichtbar. FemLit – Feministische Leseliste
Ein Panel mit Expertinnen gibt Einblick in Auswahlprozesse, Kriterien und Zielsetzungen der Liste und diskutiert Fragen von Kanon, Sichtbarkeit und Vermittlung.
Am Podium: Beate Hausbichler, Beatrice Frasl, Ilse Rollett, Stefanie Schlögl, sowie Vertreterinnen der ≠igfem Gerlinde Hacker und Hannah Oppolzer.
Nach der Stärkungspause:
Lesung und Autorinnen-Textchor – kollektive Performance
Den Abschluss bildet der Textchor – eine performative Verdichtung der im Projekt entstandenen Texte. Stimmen werden gebündelt, Texte gemeinsam gesprochen und als kollektives Ereignis erfahrbar gemacht.
Mosaiktexte – performative Interventionen
Zwischen den Präsentationen werden kurze Mosaiktexte gelesen. Sie verbinden die Beiträge miteinander und schaffen literarische Übergänge. Ausgewählte Texte aus der Leseliste und den Statements von Autorinnen, auch zur FORBA Studie, werden gelesen und in den Kontext des Projekts gestellt.
Das EU-Projekt wird gemeinsam mit unseren Partnerorganisationen Schamrock e. V. (Deutschland), Today Art Initiative (Armenien), FixDit (Niederlande) und Women Writers Route (Slowenien) durchgeführt.
Anmeldungen zum Symposium und sowie weitere Infos unter support@igfem.at.
Die ≠igfem lädt herzlich zu den Mosaiktexten ein und freut sich über weitere Mitwirkende beim Autorinnen-Text-Chor.
Programm EPESEP-Symposium & Literaturfestival – dt.
Programm EPESEP-Symposium & Literaturfestival – engl.
Biografien und Infos zu den Mitwirkenden
Behnaz Amani
Aishwarya Ariyarante
Bettina Balàka
dan*ela beuren
Claudia Bergermayer
Katrin Bernhardt
Kholoud Charaf
Susanne Darabas
Ingrid Draxl
Elisabeth Farkashazy
Leonora Flis
Beatrice Frasl
Petra Ganglbauer
Monika Gentner
Sabine Grohs
Mehak Gupta
Gerlinde Hacker
Judith Haunold
Beate Hausbichler
Julia Heiligenbrunner
Mateja Jancar
Andrea Kerstinger
Gertraud Klemm
Augusta Laar
Verena Levin
Ani Manukyan
Katrina Mogler
Ishraga Mustafa
Melissa Tara Nielsen
Norma Norvald
Martina Onyegbula
Hannah Oppolzer
Ilse Rollett
Marlen Schachinger
Waltraud Schopf-Suchy
Susanne Sommer
Marlene Streeruwitz
Eva Surma


















