Aktuelles
Die IG feministische Autorinnen ≠igfem fordert eine feministische Agenda in Literatur, Politik und Öffentlichkeit! Wir verstehen uns als Labor sowie Interessensgemeinschaft von und für feministische und gesellschaftskritische Autorinnen. Und öffnen – virtuelle – Räume, damit Literatur, damit Kunst entstehen kann.
Offene Briefe und Statements der ≠igfem finden Sie hier.
Weitere Infos zu Veranstaltungen, Workshops auf unserer Freundinnen-Seite.


















Die Feministische Leseliste in online!
Unser Herzensprojekt »Feministische Leseliste« hat eine eigene Website bekommen!
Entdecke Lektüreempfehlungslisten …
… für Schüler*innen, Studierende & Erwachsene
… v.a. im Bereich Prosa, Lyrik & Sachbuch
… mit einem Schwerpunkt auf Österreich, Deutschland, Niederlande & Armenien
Und durchstöbere unsere Datenbank an über 100 großartigen Autorinnen auf www.femlit.eu!
01.10. – 03.10.2026: EPESEP Symposium in Wien, Margareten
Autorinnen aus EU-Mitgliedstaaten sowie internationalen Partnerländern kommen in Wien zusammen, um Texte zu teilen, Erfahrungen sichtbar zu machen und über die Bedingungen literarischer Arbeit zu sprechen.
Von der internationalen English Writing Group über die Präsentation aktueller Forschungsergebnisse bis hin zur feministischen Leseliste FemLit und einem performativen Textchor spannt sich ein Programm zwischen Schreiben, Analyse und Öffentlichkeit.
Das Symposium ist offen für alle, die sich für Literatur, Gleichstellung und transnationale Zusammenarbeit interessieren.
EPESEP Symposium Wien 2026
1.–3. Oktober | Wien, 5. Bezirk (Margareten)
Bezirksamt Margareten, Rechte Wienzeile 105, 1050 Wien
Programm
Donnerstag, 1. Oktober 2026, ab 17:00 Uhr
English Writing Group – Einblick und Lesung
Der erste Abend ist der internationalen English Writing Group gewidmet, einem zentralen Austauschformat des EPESEP-Projekts. Autorinnen aus verschiedenen Ländern arbeiten hier regelmäßig gemeinsam an Texten und treten in einen kontinuierlichen literarischen Dialog.
Im Rahmen der Veranstaltung wird die Arbeitsweise der Gruppe vorgestellt. Autorinnen lesen ausgewählte Texte, die in diesem Kontext entstanden sind, und berichten über ihre Erfahrungen im gemeinsamen Schreiben über sprachliche und geografische Grenzen hinweg.
Freitag, 2. Oktober 2026
15:00–18:00 Uhr
Präsentation der Forschungsergebnisse & Diskussion
Die Forschungseinrichtung FORBA präsentiert zentrale Ergebnisse zur Situation von Autorinnen. Im Fokus stehen Arbeitsbedingungen, Einkommensstrukturen, Sichtbarkeit und strukturelle Ungleichheiten im literarischen Feld.
Ergänzend wird ein Action Plan vorgestellt – konkrete Vorschläge und Handlungsmöglichkeiten zur Verbesserung der Situation von Autorinnen. Die Präsentation mündet in eine offene Diskussion mit dem Publikum.
18:00–20:00 Uhr
Lesungen international & national
Autorinnen aus Österreich und den Partnerländern des Projekts lesen aus ihren aktuellen Arbeiten. Die Lesungen verbinden persönliche, literarische und politische Perspektiven.
Samstag, 3. Oktober 2026
15:00 Uhr
FemLit – Präsentation der feministischen Leseliste & Panel
Die im Projekt entwickelte Leseliste FemLit wird vorgestellt. Sie versammelt eine breite Auswahl an Autorinnen und macht feministische Literatur in ihrer Vielfalt sichtbar. FemLit – Feministische Leseliste
Ein Panel mit Expertinnen gibt Einblick in Auswahlprozesse, Kriterien und Zielsetzungen der Liste und diskutiert Fragen von Kanon, Sichtbarkeit und Vermittlung.
anschließend
Textchor – kollektive Performance
Den Abschluss bildet der Textchor – eine performative Verdichtung der im Projekt entstandenen Texte. Stimmen werden gebündelt, Texte gemeinsam gesprochen und als kollektives Ereignis erfahrbar gemacht.
Anmeldungen und mehr Infos unter support@igfem.at.
Donnerstag-Schreiblabor: Ingeborg-Bachmann-Schwerpunkt
Donnerstag-Schreiblabor | wöchentlich 16–18 Uhr | online – ab 12.03.2026
Im Jahr 2026 widmet sich unser wöchentliches Donnerstag-Schreiblabor dem Werk von Ingeborg Bachmann – einer der bedeutendsten Autorinnen der deutschsprachigen Literatur des 20. Jahrhunderts.
Ihr Schreiben kreist um Sprache und Macht, um weibliche Subjektivität, um Krieg, Gewalt, Erinnerung, Begehren und Widerstand. Bachmann stellt die Frage, wie Sprache Wirklichkeit formt – und wie sie zugleich befreien kann. Diese Fragen sind heute aktueller denn je.
Was erwartet euch?
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Feministischer Lesekreis am 14.04.2026, 16.00 Uhr
Helena Adler, Die Infantin trägt den Scheitel links, Jung und Jung, Salzburg 2020, 192 S.
In unserem nächsten feministischen Lesekreis am 14.04.2026 besprechen, diskutieren und analysieren wir „Die Infantin trägt den Scheitel links“ von Helene Adler.
Beginn: 16.00 Uhr, online
Der feministische Lesekreis findet jeden ersten Dienstag im Monat von 16.00 – 17.30 Uhr online statt und ist für ≠igfem-Mitglieder kostenfrei.
Ameldungen bitte an: support@igfem.at
13.-20.04.2026: Schreibreise nach Amsterdam
Unterkunft & Flug: Selbstorganisation
Die ≠igfem lädt zur Schreibreise nach Amsterdam ein: gemeinsames Schreiben, Austausch in der Gruppe, tägliche Reflexion – und dazwischen Stadt, Kunst und Literatur.
Reisedaten
Kosten & Anmeldung
Kosten für die Teilnahme: 500 €
(exkl. Flug und Unterkunft)
Die Teilnahmegebühr umfasst die Begleitung der Schreibreise, die täglichen Schreib- und Feedbackeinheiten, moderierte Lese- und Reflexionsrunden.
Anmeldung & Bewerbung
Bitte senden Sie Ihre Bewerbung mit
per E-Mail an: support@igfem.at
Nach Eingang der Bewerbungen erhalten Sie zeitnah eine Rückmeldung.
Hier weitere Infos zu Flug, Unterkunft, Tagesstruktur
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15.-17.05.2026: ≠igfem bei der KriLit
Auch 2026 ist die ≠igfem bei den Kritischen Literaturtagen!
Bücher- und Infostand mit Publikationen etc. oder zum Austausch, Kennenlernen, Plaudern!
Zeit: Freitag 15. Mai 2026 – Sonntag 17. Mai 2026
Ort: KunstSozialRaum Brunnenpassage, Brunnengasse 71/Yppenplatz , 1160 Wien (U6 Josefstädterstraße)
Lesung der ≠igfem-Autorinnen aus Wien:
Samstag, 16.05.2026, 12.00 – 12.30 Uhr
Es lesen die Autorinnen: Gerlinde Hacker, dan*ela beuren, Jasmin Gerstmayr
Programm KriLit.
Hier geht es zu den Bios der Autorinnen:
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04.-08.06.2026: ≠igfem Schreib-Retreat in Admont
Feministisches Schreiben in Ruhe und Konzentration – Schreiben in Admont
In der stillen, konzentrierten Atmosphäre von Admont entsteht ein Raum für Vertiefung. Hier geht es um Genauigkeit, um das Ausarbeiten und Dranbleiben. Texte dürfen sich setzen, verdichten und schärfen.
Gemeinsam arbeiten wir fokussiert, begleiten einander und schaffen einen Rahmen, der Schreiben ernst nimmt.
Was dich erwartet
Abschluss und Lesung
Abschlusslesung im Cultur Centrum Wolkenstein (Steiermark)
Honorar für die Lesung: EUR 150,00
Zeitraum
04.– 08. Juni 2026
Kosten
Teilnahmebeitrag: EUR 300,00
Anreise, Unterkunft und Verpflegung individuell
Ablauf
04.06. – Ankommen
05.06. – 07.06. – Schreibphase
10:00 Uhr – Schreibimpuls
Individuelles Schreiben in ruhiger, konzentrierter Umgebung
17:00 Uhr – Gemeinsames Lesen, Feedback und Austausch
06.06. – Lesung im Cultur Centrum Wolkenstein
08.06. – Abreise
Organisation
An- und Abreise werden individuell geplant, organisiert und selbst finanziert.
In der gemeinsamen Signal-Gruppe können Fahrgemeinschaften abgestimmt sowie Unterkunftsmöglichkeiten geteilt werden.
Der Austausch beginnt bereits im Vorfeld und unterstützt eine klare, gut vorbereitete gemeinsame Arbeitszeit.
Die Plätze sind begrenzt.
Anmeldung und Infos: support@igfem.at
≠igfem Co Writing Projekt
Das ≠igfem Co-Writing-Projekt bringt Autorinnen aus unterschiedlichen Disziplinen und Schreibtraditionen zusammen, um gemeinsam neue literarische Formen zu entwickeln. Im Zentrum steht das kollektive Schreiben als feministische Praxis – ein Raum für Austausch, gegenseitige Inspiration und solidarische Autorinnenschaft. Durch gemeinsames Arbeiten an Texten, Ideen und Performances entsteht ein Netzwerk, das Kooperation über Konkurrenz stellt und die Sichtbarkeit von Autorinnen stärkt.
co-Writing-Projekt Gerlinde Hacker & Eva Surma
Bei Interesse: support@igfem.at
Autorinnen-Text-Chor in der Bücherei Wieden – Rückblick
Begrüßung durch Elke Simon, Leiterin Bücherei Wieden, Viktor Šarkezi, Bezirksrat in Wieden, Gerlinde Hacker, Präsidentin der igfem, Waltraud Schopf-Suchy, Leiterin Autorinnen-Text-Chor
in action
in action
Mitwirkende Autorinnen:
Gerlinde Hacker, Doro Pointner, Julia Heiligenbrunner, dan*ela beuren, Melissa Tara Nielsen, Susanne Sommer, Judith Haunold, Astrid Perz, Beate Friedl, Margit Benedek , Martina Onyegbula, Katrina Mogler, Gaby del Fabro, Theresia Amstler, raven e. marble, Ingrid Draxl, Corinna Dietrich
Choreografin: Waltraud Schopf-Suchy
Projektleitung: Gerlinde Hacker
Begrüßung: Elke Simon, Leiterin Bücherei Wieden, und Viktor Šarkezi, Bezirksrat Wieden
Wer wir sind
≠igfem – Interessensgemeinschaft feministischer Autorinnen versteht sich als literarisches und künstlerisches Labor für feministische Literatur, Performance und gesellschaftspolitische Interventionen. Die Arbeit reicht von Schreibgruppen und Publikationen bis zu kollektiven Performances im öffentlichen Raum. www.igfem.at
Der ≠igfem Autorinnen-Text-Chor bringt feministische Texte und Perspektiven in einer kraftvollen, kollektiven Performance in den öffentlichen Raum. Literatur wird dabei nicht gelesen, sondern gesprochen, geschichtet, geflüstert und gerufen – als vielstimmiger Klangraum, der Sprache körperlich und politisch erfahrbar macht.
Im Rahmen des Internationalen Frauentags verbindet die Performance Literatur, Kunst und gesellschaftskritischen Dialog. Die Stimmen der Autorinnen treten als Chor auf: einzeln, gemeinsam, widersprechend und verstärkend. So entsteht ein interaktives und inklusives Format, das zum Zuhören, Nachdenken und Austausch einlädt und feministische Themen für ein breites Publikum zugänglich macht.
Der Autorinnen-Text-Chor in der Bücherei Wieden ist gefördert vom Bezirk Wieden.
Hier geht es zu den Biografien der Autorinnen:
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06.06.2026: ≠igfem-Lesung im Cultur Centrum Wolkenstein, Stmk
Vier Stimmen und Gäste – Texte aus dem Schreibretreat Admont
Datum: 6. Juni 2026
Ort: Cultur Centrum Wolkenstein
Bahnhofstraße 110, 8950 Stainach-Pürgg
Doro Pointner, Waltraud Schopf-Suchy, Gerlinde Hacker, Eva Surma
Eine Veranstaltung des CCW – Cultur Centrum Wolkenstein in Kooperation mit der ≠igfem – Interessensgemeinschaft feministischer Autorinnen
Die Autorinnen Gerlinde Hacker, Eva Surma, Dorothea Pointner und Waltraud Schopf-Suchy lesen gemeinsam mit weiteren Teilnehmerinnen des Schreibretreats zu Fronleichnam im Stift Admont.
In poetischen, erzählerischen und experimentellen Texten verhandeln sie Sprache als Raum für Widerstand, Erinnerung und Selbstermächtigung.
Hier das CCW-Programm 01.-07.2026
Hier geht es zu den Biografien der Autorinnen:
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29.08.-06.09.2026: ≠igfem-Schreib-Reise nach Mareda
Feministisches Schreiben in inspirierender Meereslandschaft – Schreiben am Meer
Im Wechsel von freiem Schreiben und gemeinsamem Austausch begleiten wir einander durch kreative Prozesse – leicht, fließend und verbunden.
Diese Reise ist ein Ort für Aufbruch, für neue Stimmen und für das Vertrauen in den eigenen Text.
Was dich erwartet
Schreiben in unmittelbarer Meeresnähe
Tägliche Impulse und freies Arbeiten
Gemeinsames Lesen und wertschätzendes Feedback
Raum für Leichtigkeit, Austausch und Inspiration
Eine lebendige, feministische Gemeinschaft
Abschluss und Lesung
Den Abschluss bildet eine gemeinsame Lesung am 6. September im Retzhof (Leibnitz).
Honorar für die Lesung: 150 €
Zeitraum
29. August – 6. September 2026
Kosten
Kursgebühr: EUR 300,00
Anreise und Unterkunft individuell
Ablauf
29.08. – Ankommen
30.08. – 05.09. – Schreibphase
10:00 Uhr – Schreibimpuls im Atrium des Mareda-Hauses
Individuelles Schreiben zwischen Meer, Küste und Weingärten
17:00 Uhr – Gemeinsames Lesen im Atrium des Mareda-Hauses
06.09. – Lesung im Retzhof
Organisation
An- und Abreise sowie Verpflegung werden individuell geplant, organisiert und selbst finanziert.
In der gemeinsamen Signal-Gruppe können Fahrgemeinschaften abgestimmt sowie Unterkunftsmöglichkeiten geteilt werden.
Der Austausch beginnt bereits im Vorfeld: Wir vernetzen uns, teilen Erfahrungen und unterstützen einander in der Vorbereitung.
So wächst die Schreibreise schon vor der Ankunft – aus Verbindung, Austausch und Vorfreude.
Die Plätze sind begrenzt.
Anmeldung und Infos: support@igfem.at
09/10-2026: EPESEP-Symposium
Im Herbst 2026 richtet die ≠igfem das EU-EPESEP-Symposium aus, bei dem die Ergebnisse der dreijährigen Projektarbeit vorgestellt und diskutiert werden.
Neben den internationalen Partnerorganisationen nehmen österreichische Autorinnen als Betroffene und zentrale Meinungsträgerinnen teil sowie Entscheidungsträgerinnen aus Kultur und Politik.
Veronika Schuchter präsentiert ihre Studie zur Rezeption von Autorinnen in Österreich, FORBA stellt die Ergebnisse der Untersuchung zur sozialen und ökonomischen Situation österreichischer Autorinnen vor.
Gemeinsam werden Handlungsempfehlungen entwickelt, um Fair Pay, Sichtbarkeit und Gleichstellung im Literaturbetrieb nachhaltig zu stärken.
Mehr Infos auf : www.igfem.eu
10/2026: ≠igfem in Innsbruck
Auch 2026 ist die ≠igfem in Innsbruck zu Gast: Im Rahmen der 16 Tage gegen Gewalt an Frauen wird die Veranstaltung erstmals zweitägig durchgeführt.
Weitere Informationen folgen – wir freuen uns auf zwei intensive Tage feministischer Literatur in Innsbruck.
Das war schon 2026: Ein Blick zurück
≠igfem-Theoriegruppe am 17.03.2026, 16.00 – 17.30 Uhr
An diesem Termin beschäftigen wir uns mit
Witches, Bitches, It-Girls
Wie patriarchale Mythen uns bis heute prägen
von Rebekka Endler, Rowohl 2025
In den feministischen Theoriegruppen wird ein Raum geschaffen, in dem wir die interdisziplinären Verflechtungen und den Dialog zwischen verschiedenen Denkansätzen erkunden und diskutieren. Seid dabei, wenn wir die theoretischen Grundlagen der ≠igfem in einem dynamischen Austausch vertiefen und so die Vielfalt und Tiefe der feministischen Literaturarbeit weiterentwickeln.
Die Theoriegruppe ist für ≠igfem-Mitglieder kostenfrei.
Anmeldung bitte bei support@igfem.at