Studien & Kritik
Geschlechtergerechtigkeit im Literatur- und Kulturbetrieb
Wer wird veröffentlicht, gefördert, rezensiert und ausgezeichnet? Wer entscheidet darüber, welche Literatur als bedeutend gilt und welche Autorinnen Eingang in den literarischen Kanon finden?
Der Literatur- und Kulturbetrieb versteht sich gerne als fortschrittlich und gesellschaftskritisch. Doch Studien und Analysen zeigen, dass geschlechtsspezifische Ungleichheiten, ökonomische Benachteiligung und männlich geprägte Machtstrukturen weiterhin bestehen.
≠igfem untersucht diese Verhältnisse, sammelt wissenschaftliche Studien, kulturpolitische Berichte und Analysen zur Literaturkritik und entwickelt feministische Forderungen für strukturelle Veränderungen.
Studien, Analysen und Berichte
Analyse der Situation der Autorinnen
Die von ≠igfem initiierte FORBA-Studie untersucht die Arbeits- und Lebensbedingungen von Autorinnen in Österreich. Sie dokumentiert wirtschaftliche Prekarität, strukturelle Diskriminierung, sexuelle Belästigung und geschlechtsspezifische Machtverhältnisse im Literaturbetrieb. Auf Grundlage der Ergebnisse wurde ein umfassender Maßnahmenkatalog erarbeitet.
Berichte Bundesministerien – Kunst & Kultur
Kunst- und Kulturberichte der österreichischen Bundesministerien liefern Daten zu öffentlichen Förderungen, deren Verteilung sowie zu Entwicklungen im Kulturbereich. Sie ermöglichen eine kritische Auseinandersetzung mit kulturpolitischen Entscheidungen und der Verteilung öffentlicher Mittel.
Studien/Literaturkritik in Zahlen
Wer wird rezensiert, wer schreibt über wessen Werke und welche Literatur erhält öffentliche Aufmerksamkeit? Wissenschaftliche Untersuchungen machen die Geschlechterverhältnisse in der Literaturkritik sichtbar und zeigen, wie literarische Anerkennung und Kanonbildung beeinflusst werden.
Gender Paper ≠igfem
Das Gender Paper von ≠igfem formuliert feministische Forderungen für einen geschlechtergerechten Literaturbetrieb. Im Mittelpunkt stehen faire Honorare, soziale Absicherung, transparente Förderentscheidungen, gleichberechtigte Repräsentation und die Veränderung struktureller Machtverhältnisse.
Wissen sichtbar machen – Strukturen verändern
Studien und Statistiken machen sichtbar, was häufig als individuelle Erfahrung oder Zufall erscheint: die ungleiche Verteilung von Einkommen, Anerkennung, Sichtbarkeit und Entscheidungsmacht.
Für ≠igfem bilden diese Erkenntnisse die Grundlage feministischer Kulturpolitik. Es geht nicht nur um Gleichstellung innerhalb bestehender Strukturen, sondern auch darum, die historisch männlich geprägten Maßstäbe literarischer Qualität und kultureller Bedeutung kritisch zu hinterfragen.
Hier eine KI (keine Intelligenz;) generierte Zusammenfassung des Gender Reportes






























