Kholoud Charaf
Kholoud Charaf, Syria, syrische Dichterin, Romanautorin und Sozialaktivistin; studierte Arabische Literatur an der Universität Damaskus und ist Absolventin des medizinischen Laborbereichs. Kholoud Charaf setzt sich für die Rechte von Kindern und Frauen in Syrien ein. Mitglied PEN Deutschland; verschiedene literarische Aufenthaltsstipendien im Exil, u.a. in Polen, Schweden, Lettland, Deutschland und Österreich. Derzeit lebt sie in Graz im Rahmen des Stipendiums „Writers-in-Exile“, wo sie an ihrem neuen Roman arbeitet. Ihre Gedichte wurden in zehn Sprachen übersetzt, darunter Deutsch, Englisch und Polnisch. 2019 erhielt sie den Ibn-Batutta-Preis für Reiseliteratur. Ihr Roman „Ein Tagebuch, das nichts mit mir zu tun hat“ wurde 2024 für den International Prize for Arabic Fiction (arabischer Booker-Preis), den Katara Preis und den Preis für das beste arabische Buch des Jahres 2024 nominiert. Instagram @chalaf.khoulud
Kholoud Charaf (b. 1981, Sweida) is a Druze writer, poet, and human rights activist living in exile since 2018. She is the author of the poetry collection Mit all meinen Gesichtern (Klever Verlag, 2024) and the award-winning travel memoir Return to the Mountains: A Diary in the Shadow of War (Ibn Battuta Prize, 2019). Her novel Tagebuch, das nichts mit mir zu tun hat, forthcoming from Pfaueninsel Verlag (Berlin) in 2026, is based on the Arabic original, which was nominated for the International Prize for Arabic Fiction (IPAF) and other literary awards. Her work has been translated into several languages and presented at international literary festivals across Europe. She is a member of PEN Germany and PEN Austria.


















