Projekte

Die IG Feministische Autorinnen fordert eine feministische Agenda in Literatur, Politik und Öffentlichkeit, d.h. die Förderung von feministischen Autorinnen, Haltungen und Aktionen, sowie Literatur und Kunst im Allgemeinen. Unsere Aufgabe sehen wir darin, die in der Literaturwelt (re-)produzierten, ungleichen Bedingungen aufzuzeigen und aktiv Gegenmaßnahmen zu setzen.

Hier findet ihr all unsere aktuellen Projekte und Aktionen:

Anfang Oktober startet unser 2 jähriges Projekt „Digitale Transformation in der ≠igfem“

Digitale Transformation (KI/AI) in der ≠igfem! Digitale Transformation in der igfem

Laufende Projekte

  • Feministische Leseliste
  • #MeToo-Arbeitsgruppe
  • „Nie wieder Femizide!“
  • EU-Projekte
  • Geschlechterverhältnisse in der Literaturkritik

Anfang September startete die PR Aktion für eine feministische Agenda in Literatur, Politik und Öffentlichkeit auf Social Media

Möchtest du uns bei der Umsetzung unterstützen?

Dann schreib uns eine E-Mail an support@igfem.at oder schau bei unserem zweiwöchentlichen Jour Fixe vorbei!

01.10. – 03.10.2026: EPESEP Symposium in Wien, Margareten

Wir laden herzlich ein zu drei Tagen Literatur, Austausch und feministischer Perspektiven.

Autorinnen aus EU-Mitgliedstaaten sowie internationalen Partnerländern kommen in Wien zusammen, um Texte zu teilen, Erfahrungen sichtbar zu machen und über die Bedingungen literarischer Arbeit zu sprechen.

Von der internationalen English Writing Group über die Präsentation aktueller Forschungsergebnisse bis hin zur feministischen Leseliste FemLit und einem performativen Textchor spannt sich ein Programm zwischen Schreiben, Analyse und Öffentlichkeit.

Das Symposium ist offen für alle, die sich für Literatur, Gleichstellung und transnationale Zusammenarbeit interessieren.

EPESEP Symposium Wien 2026
1.–3. Oktober | Wien, 5. Bezirk (Margareten)
Bezirksamt Margareten, Rechte Wienzeile 105, 1050 Wien

Programm

Donnerstag, 1. Oktober 2026, ab 17:00 Uhr

English Writing Group – Einblick und Lesung
Der erste Abend ist der internationalen English Writing Group gewidmet, einem zentralen Austauschformat des EPESEP-Projekts. Autorinnen aus verschiedenen Ländern arbeiten hier regelmäßig gemeinsam an Texten und treten in einen kontinuierlichen literarischen Dialog.
Im Rahmen der Veranstaltung wird die Arbeitsweise der Gruppe vorgestellt. Autorinnen lesen ausgewählte Texte, die in diesem Kontext entstanden sind, und berichten über ihre Erfahrungen im gemeinsamen Schreiben über sprachliche und geografische Grenzen hinweg.

Freitag, 2. Oktober 2026
15:00–18:00 Uhr

Präsentation der Forschungsergebnisse & Diskussion
Die Forschungseinrichtung FORBA präsentiert zentrale Ergebnisse zur Situation von Autorinnen. Im Fokus stehen Arbeitsbedingungen, Einkommensstrukturen, Sichtbarkeit und strukturelle Ungleichheiten im literarischen Feld.
Ergänzend wird ein Action Plan vorgestellt – konkrete Vorschläge und Handlungsmöglichkeiten zur Verbesserung der Situation von Autorinnen. Die Präsentation mündet in eine offene Diskussion mit dem Publikum.

18:00–20:00 Uhr
Lesungen international & national
Autorinnen aus Österreich und den Partnerländern des Projekts lesen aus ihren aktuellen Arbeiten. Die Lesungen verbinden persönliche, literarische und politische Perspektiven.

Samstag, 3. Oktober 2026
15:00 Uhr
FemLit
– Präsentation der feministischen Leseliste & Panel
Die im Projekt entwickelte Leseliste FemLit wird vorgestellt. Sie versammelt eine breite Auswahl an Autorinnen und macht feministische Literatur in ihrer Vielfalt sichtbar.
Ein Panel mit Expertinnen gibt Einblick in Auswahlprozesse, Kriterien und Zielsetzungen der Liste und diskutiert Fragen von Kanon, Sichtbarkeit und Vermittlung.

anschließend

Textchor – kollektive Performance
Den Abschluss bildet der Textchor – eine performative Verdichtung der im Projekt entstandenen Texte. Stimmen werden gebündelt, Texte gemeinsam gesprochen und als kollektives Ereignis erfahrbar gemacht.

Anmeldungen und mehr Infos unter support@igfem.at.

 

 

Umfrage „Frauen im Literaturbetrieb“ abgeschlossen

Der Gender Report 2024 des BMKOES bestätigt, was viele längst wahrnehmen und Studien seit Jahren belegen: Frauen werden im Literaturbetrieb strukturell diskriminiert.

Wir gehen den Ursachen dieser Ungleichheit nach und machen die Arbeitsrealität von Autorinnen sichtbar – als Grundlage für konkrete Schritte zu mehr Gleichberechtigung.

Das EU-Projekt EPESEP – Leader ≠igfem – untersucht gemeinsam mit Partnerorganisationen in Deutschland, den Niederlanden und Armenien die soziale, wirtschaftliche und öffentliche Situation von Autorinnen.

Die Online-Umfrage für Österreich im Rahmen des EU-Projekts EPESEP – Equal Pay, Equal Show, Equal Pension – ist nun abgeschlossen. Danke für die Teilnahme!

Wir erwarten erste Ergebnisse im Herbst 2025!

Näheres zum EU-Projekt EPESEP.

Ihre/Deine Meinung zählt!

 

Liebe Autorin,

der Gender Report 2024 des BMKOES bestätigt, was viele längst wahrnehmen und Studien seit Jahren belegen: Frauen werden im Literaturbetrieb strukturell diskriminiert.
Besonders sichtbar wird das in der männlichen Überrepräsentation bei hochdotierten Preisen und in einflussreichen Entscheidungspositionen – obwohl Frauen sowohl die Mehrheit der Beschäftigten als auch der Besucherinnen von Veranstaltungen und Lesungen stellen.

Hinzu kommt: Der Gender Pay Gap in der Kunst- und Kulturszene liegt bei 37 %der höchste branchenübergreifend. Auch in einem Umfeld, das sich oft als fortschrittlich versteht, klaffen Anspruch und Realität weit auseinander.

Wir gehen den Ursachen dieser Ungleichheit nach und machen die Arbeitsrealität von Autorinnen sichtbar – als Grundlage für konkrete Schritte zu mehr Gleichberechtigung.

Deshalb laden wir Sie/Dich herzlich ein, an unserer Online-Umfrage im Rahmen des EU-Projekts EPESEP – Equal Pay, Equal Show, Equal Pension teilzunehmen.

EPESEP untersucht gemeinsam mit Partnerorganisationen in Deutschland, den Niederlanden und Armenien die soziale, wirtschaftliche und öffentliche Situation von Autorinnen.

Warum teilnehmen?
Ihre/Deine Antworten helfen, strukturelle Ungleichheiten sichtbar zu machen und gezielt Verbesserungen einzufordern – für faire Bezahlung, bessere Sichtbarkeit und gerechte soziale Absicherung von Autorinnen.

Dauer: 10 bis max. 20 Minuten
Anonymität: Ihre Angaben bleiben selbstverständlich vertraulich.

Hier KLICKEN und es geht direkt zur Umfrage


Wer wir sind:

Die ≠igfem Autorinnen ist eine unabhängige Interessensgemeinschaft von und für feministische Autorinnen in Österreich. Wir setzen uns für Gleichberechtigung, Sichtbarkeit und bessere Arbeitsbedingungen in Literatur, Kunst und Gesellschaft ein.

Was ist EPESEP:
EPESEP – Equal Pay, Equal Show, Equal Pension ist ein Forschungs- und Aktionsprojekt der ≠igfem, das die ökonomischen und sozialen Realitäten von Autorinnen sichtbar machen und konkrete Verbesserungen anstoßen will.

Um ein repräsentatives Ergebnis zu erhalten und wirkungsvolle Maßnahmen ableiten zu können, ist eine breite Beteiligung an der Umfrage besonders wichtig.

Wir danken Ihnen/Dir sehr herzlich für Ihre/Deine Unterstützung und Ihr/Dein Engagement!

Team von ≠igfem

Hier der Umfragebogen als pdf-Datei

Mehr Infos zum EU Projekt:  https://www.igfem.eu/
Hier geht’s zum Gender Report BMKOES
Gender Paper der ≠igfem