≠igfem auf der KriLit – Literaturmesse 9.-11.5.25 und Lesung am 11.05.2025

Auch dieses Jahr ist die ≠igfem Teil der KriLit – der Kritischen Literaturtage.

Mit einer Kurzpräsentation der ≠igfem & des EU-Projekts EPESEP
Anti-Muttertags-Lesung im Rahmen der Krilit

Autorinnen: Gerlinde Hacker, Johanna Schmidt, Ingrid Draxl, Jasmin Gerstmayr (© B. Wenz), Judith Haunold
Nicole Makarewicz, Brigitte Guschlbauer (© Pamela Rußmann), Lena Kothgasser-Haider, Eva Surma, Waltraud Schopf-Suchy

Datum: Sonntag, 11. Mai 2024
Uhrzeit: 19:30 Uhr
Ort: Anarchistische Bibliothek, Sanettystraße 1, 1080 Wien

Die Interessensgemeinschaft Feministische Autorinnen (≠igfem) stellt sich und das EU-Projekt EPESEP (Equal Pay, Equal Show, Equal Pension) vor. Gerlinde Hacker, Präsidentin der ≠igfem, gibt Einblicke in die Arbeit der Initiative und die europaweiten Bemühungen zur Gleichstellung von Autorinnen.

Anschließend lesen ≠igfem-Autorinnen aus ihren Beiträgen zur Anti-Muttertags-Lesung, die kritisch hinterfragen, wie Mutterschaft konstruiert und gesellschaftlich instrumentalisiert wird.

Feministische Literatur gegen tradierte Rollenzuschreibungen – ein Abend voller Widerstand, Reflexion und neuer Perspektiven!

Mehr Infos zur ≠igfem und zum EU-Projekt EPESEP in Deutsch und Englisch.

Mehr Infos zur KriLit. Und hier zum Programm.

Zu den Biografien der Autorinnen:

Ingrid Draxl, geb. 1957, lebt und schreibt in Wien. In den 1980er Gründerin der an.schläge (mit Andrea Krakora). Zurzeit arbeitet sie an der Textsammlung „Gesammelte Anfänge“.

 Jasmin Gerstmayr, geboren im Mostviertel, schreibt v. a. Dialektlyrik. Veröffentlichungen in zahlreichen Literaturzeitschriften & Anthologien.
2022 Sonderpreis beim Mundart-Hunderter. Regelmäßige Bühnen-Performance von Dialektlyrik. Mitglied der IGfem, GAV und ÖDA. Inspirationen via Newsletter: www.jasmingerstmayr.at

Brigitte Guschlbauer, Germanistin, Autorin, Sozialarbeiterin.
Absolventin der Grundstufe Poesie- und Bibliotherapie in Graz (2018) und der Leondinger Akademie für Literatur (2020). Lebt mit Filmen im Kopf, die, zu Papier gebracht, im Idealfall Literatur ergeben.
Publikationen: „Von Augenblicken und Ewigkeiten. Reisebericht einer Langzeitintensivpatientin“.
Frankfurt/Main: Mabuse 2018; sowie Kurzprosa in verschiedenen Anthologien.

Gerlinde Hacker, Schriftstellerin, Literaturaktivistin, Projektmanagerin und Präsidentin der igfem. Auswahl Publikationen: störfeuer, herzgeröll, blind spot, weiwamessa, meine wahrheit kennt deine wirklichkeit nicht. www.gerlindehacker.com www.hackerin.at  www.igfem.at

Judith Haunold, wurde 1969 geboren, studierte an der FH Steyr E-Business, 4 Kinder, war jahrelang als IT-Trainerin in der Erwachsenenbildung tätig, Sachbuch „Das E-Book im Klassenzimmer“ erschienen beim VDM-Verlag 2010, einige Veröffentlichungen in Anthologien, Alberndorfer Literaturpreis in der Kategorie Märchen 2019, Prämierung einiger Lyriktexte 2022 bei der Ausschreibung der ≠igfem, erstes Theaterstücks „Die Mücke im Elefantenglas“ (Uraufführung 2023), Teilnahme an diversen Lesungen und auch in anderen Kunstformen aktiv, neugierig und immer wieder auch mal eine Grenzgängerin zwischen den verschiedenen Welten.

Lena Kothgasser-Haider ist freie Texterin und Autorin. Sie ist Mutter zweier Kinder, lebt in Linz und versucht täglich Mutterschaft und Autorinnenschaft zu vereinen. Auf Instagram veröffentlicht sie regelmäßig Kurztexte, poetische Essays und Buchrezensionen. Dabei fokussiert sie sich auf weibliche und feministische Autorinnen*. Ihre Beiträge erscheinen in diversen Magazinen und Anthologien, online sowie analog. Derzeit arbeitet sie an ihrem literarischen Debüt. www.lenaschreibt.at www.instagram.com/lenahaider_schreibt

Nicole Makarewicz, geb. 1976 in Wien, Journalistin und Autorin. 2009 erschien ihr Roman „Tropfenweise“, 2010 ihr Erzählband „Jede Nacht“ (beide Seifert-Verlag). 2018 ihr Thriller „Dein Fleisch und Blut“ (Holzbaum-Verlag). Gewinnerin des „Forum Land Literaturpreises 2009“, des „12. Münchner Kurzgeschichten-Wettbewerbs“ und des „Mölltaler Geschichten Festivals 2020“. Zudem wurden ihr das Krimistipendium „Tatort Töwerland 2012“ sowie mehrere Arbeitsstipendien Literatur zuerkannt. Zahlreiche Veröffentlichungen in Literaturzeitschriften und Anthologien. www.nicolemakarewicz.com

Johanna Schmidt, geboren 1993 in Oberösterreich, lebt und arbeitet als Schriftstellerin und Lehrerin in Wien. Veröffentlichungen in Magazinen, Anthologien und im Rahmen intermedialer Projekte sowie bei Literatur- und Hörspielwettbewerben, zuletzt beim Ö1-Hörspiel-Wettbewerb Track 5‘ 2022 und 2023 und beim Berliner Hörspiel-Festival 2023. Im Frühling 2024 erschien Schmidts erstes Kinderbuch „Mein Garten! Mein Zuhause!“ im Achse Verlag.

Waltraud Schopf-Suchy schreibt Lyrik, Kurzprosa und Dramolette; Lyrik erschienen in mehreren Anthologien und Literaturzeitschriften; zuletzt in “Störfeuer” (2024). Drama- und Theaterpädagogin.

Eva Surma, gebürtige Grazerin. Lebt und schreibt in Leibnitz. Sie hat Deutsch als Fremdsprache im MA Studium abgeschlossen und ist Akademische Expertin der Migrationswissenschaften. 2005 gründet sie gemeinsam mit Sandra Jakomini den verein-freiraum, der fortan die Frauenberatungsstelle Leibnitz trägt. Seit 2022 Mitglied der ≠igfem und zusammen mit Anna Cech repräsentiert sie die ≠igfem Bezirk Leibnitz. Mitglied der internationalen Plattform literatur*grenzenlos und seit 2023 PEN Mitglied.