Aktuelles
Die IG feministische Autorinnen ≠igfem fordert eine feministische Agenda in Literatur, Politik und Öffentlichkeit! Wir verstehen uns als Labor sowie Interessensgemeinschaft von und für feministische und gesellschaftskritische Autorinnen. Und öffnen – virtuelle – Räume, damit Literatur, damit Kunst entstehen kann.

















Co-Writing: Eschatologie 1.1.2026
Eschatologie
milliardenjahre
entstehung aus einer zelle
fabuliere eine schöne zukunft
dann kann die gegenwart getrost
ein speibsackerl bleiben
Gerlinde Hacker
Aller Anfang ist leicht.
An die bestmögliche aller Welten glauben.
Vorgedachtes mitdenken.
Ein schwarzes Loch sein
und Diskussionen über Feminismus
hinter dem Ereignishorizont
verschwinden lassen.
Nur an die Kinder denken,
immer nur an die Kinder.
Die eigenen natürlich, denen man
Wohl will, Aufmerksamkeit, Puppen,
ferngesteuerte Autos, Drohnen schenkt,
und alles, alles, was sie wollen.
Und noch mehr.
Die verhungerten, an Land gespülten,
zu Tode gequälten, haben wir gründlich verschluckt.
Bereinigt, beseitigt, begraben
bevor unsere Kinder ihrer Gewahr werden.
Unsere geliebten, immer mitgedachten Wesen
aus unserem Fleisch und unserem Blut und unseren Träumen.
Eschatologie. Weltenende.
Eva Surma
06.03.2026: Autorinnen-Text-Chor in der Bücherei Wieden
Der ≠igfem-Autorinnen-Text-Chor ist wieder unterwegs.
06.03.2026, 16.00 Uhr
Bücherei Wieden, Paulanergasse 1, 1040 Wien
Wir freuen uns auf viele Stimmen und den Austausch im Nachklang.
Wer möchte noch mitmachen beim ≠igfem-Autorinnen-Text-Chor?
Bitte Kontaktaufnahme und Anmeldung unter support@igfem.at
13.-20.04.2026: Schreibreise nach Amsterdam
Unterkunft & Flug: Selbstorganisation
Die ≠igfem lädt zur Schreibreise nach Amsterdam ein: gemeinsames Schreiben, Austausch in der Gruppe, tägliche Reflexion – und dazwischen Stadt, Kunst und Literatur.
Reisedaten
Kosten & Anmeldung
Kosten für die Teilnahme: 500 €
(exkl. Flug und Unterkunft)
Die Teilnahmegebühr umfasst die Begleitung der Schreibreise, die täglichen Schreib- und Feedbackeinheiten, moderierte Lese- und Reflexionsrunden.
Anmeldung & Bewerbung
Bitte senden Sie Ihre Bewerbung mit
per E-Mail an: support@igfem.at
Nach Eingang der Bewerbungen erhalten Sie zeitnah eine Rückmeldung.
Hier weitere Infos zu Flug, Unterkunft, Tagesstruktur
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Auszeichnung für ≠igfem
Auch 2026 ist die ≠igfem im Freiwilligenkalender vertreten.
„Nachsagungen“ von Marlene Streeruwitz – Rückblick
Das Autorinnentheater war mit „Nachsagungen“ von Marlene Streeruwitz am 6.12.2025 in der Galerie Marenzi.
„Nachsagungen“ von Marlene Streeruwitz thematisiert eindrücklich die Gedanken und Reaktionen der Betroffenen eines Femizids. Der Text wurde der ≠igfem von der Autorin, Marlene Streeruwitz zur Verfügung gestellt.
Den Text präsentierten die ≠igfem-Autorinnen: Eva Surma, Gerlinde Hacker, Doro Pointner, Judith Haunold, Marlen Schachinger, Siegi Kleindienst und Waltraud Schopf-Suchy.
Danke an die Galerie Marenzi für die gelungene Kooperation.
Das schreibt die Presse: Mein Bezirk und www.agora.at
Und hier zum Reinhören der Beitrag von agora – die Stimmen von Marlene Streeruwitz (Autorin der Nachsagungen), der ≠igfem-Autorinnen und vom Publikum
Ute Rauwald (Regie), Siegi Kleindienst, Doro Pointner, Waltraud Schopf-Suchy, Judith Haunold, Eva Surma, Marlene Streeruwitz (Autorin der „Nachsagungen“), Marlen Schachinger-Pusiol, Gerlinde Hacker
Das Publikum in der Galerie Marenzi
15.-17.05.2026: ≠igfem bei der KriLit
Auch 2026 ist die ≠igfem bei den Kritischen Literaturtagen!
Zeit: Freitag 15. Mai 2026 – Sonntag 17. Mai 2026
Ort: KunstSozialRaum Brunnenpassage, Brunnengasse 71/Yppenplatz , 1160 Wien (U6 Josefstädterstraße)
04.-07.06.2026: ≠igfem Schreib-Retreat in Admont
Die ≠igfem lädt zum Schreib-Retreat 2026 in Admont ein – Schreiben in beeindruckender Natur im Nationalpark Gesäuse. Gemeinsam wird Raum geschaffen für kreative Prozesse, Textentwicklung und kollegialen Austausch.
Im Mittelpunkt stehen individuelle Schreibzeiten und gemeinsamer Austausch in inspirierender Umgebung.
Weitere Informationen und Anmeldung folgen – die Teilnehmerinnenzahl wird limitiert sein.
Wir freuen uns auf intensive Schreibtage und kreative Gemeinschaft.
Feminismen – ≠igfem-Beitrag Feministische Leseliste
Birge Krondorfer, Gabi Lener, Barbara Zach
Schulheft 199
Dieses schulheft stellt relevante Strömungen und zentrale Paradigmen des Feminismus vor. Damit können auch die Unterschiede verständlich und vergleichbar werden, etwa indem die jeweilige Auffassung von Geschlecht, Gesellschaft, Kultur und Wirtschaft betrachtet wird. So können feministische Theorien kennengelernt und eine Orientierung in ihrer Diversität gefunden werden, was für pädagogische Belange von hoher Relevanz ist.
„Warum der Deutschunterricht eine feministische Leseliste braucht“ lautet der ≠igfem-Beitrag von Gerlinde Hacker und Dorothea Pointner im Feminismen-Schulheft .
Erhältlich ist diese interessante Publikation im Buchhandel oder beim Studienverlag.
≠igfem Co Writing Projekt
Das ≠igfem Co-Writing-Projekt bringt Autorinnen aus unterschiedlichen Disziplinen und Schreibtraditionen zusammen, um gemeinsam neue literarische Formen zu entwickeln. Im Zentrum steht das kollektive Schreiben als feministische Praxis – ein Raum für Austausch, gegenseitige Inspiration und solidarische Autorinnenschaft. Durch gemeinsames Arbeiten an Texten, Ideen und Performances entsteht ein Netzwerk, das Kooperation über Konkurrenz stellt und die Sichtbarkeit von Autorinnen stärkt.
co-Writing-Projekt Gerlinde Hacker & Eva Surma
Bei Interesse: support@igfem.at
06.06.2026: ≠igfem-Lesung im Cultur Centrum Wolkenstein, Stmk
Vier Stimmen und Gäste – Texte aus dem Schreibretreat Admont
Datum: 6. Juni 2026
Ort: Cultur Centrum Wolkenstein
Bahnhofstraße 110, 8950 Stainach-Pürgg
Doro Pointner, Waltraud Schopf-Suchy, Gerlinde Hacker, Eva Surma
Eine Veranstaltung des CCW – Cultur Centrum Wolkenstein in Kooperation mit der ≠igfem – Interessensgemeinschaft feministischer Autorinnen
Die Autorinnen Gerlinde Hacker, Eva Surma, Dorothea Pointner und Waltraud Schopf-Suchy lesen gemeinsam mit weiteren Teilnehmerinnen des Schreibretreats zu Fronleichnam im Stift Admont.
In poetischen, erzählerischen und experimentellen Texten verhandeln sie Sprache als Raum für Widerstand, Erinnerung und Selbstermächtigung.
Hier geht es zu den Biografien der Autorinnen:
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29.08.-05.09.2026: ≠igfem-Schreib-Reise nach Mareda
Die ≠igfem lädt zur Schreibreise 2026 nach Mareda in Kroatien ein – Schreiben am Meer, gemeinsam und in Ruhe.
Kreativer Austausch, intensives Arbeiten an eigenen Texten und inspirierende Gespräche stehen im Mittelpunkt.
Es wird Raum für individuelle Schreibphasen und kollektive Impulse geben.
Weitere Informationen und Anmeldung folgen – die Plätze werden begrenzt sein.
Wir freuen uns auf gemeinsames Schreiben am Meer.
09/10-2026: EPESEP-Symposium
Im Herbst 2026 richtet die ≠igfem das EU-EPESEP-Symposium aus, bei dem die Ergebnisse der dreijährigen Projektarbeit vorgestellt und diskutiert werden.
Neben den internationalen Partnerorganisationen nehmen österreichische Autorinnen als Betroffene und zentrale Meinungsträgerinnen teil sowie Entscheidungsträgerinnen aus Kultur und Politik.
Veronika Schuchter präsentiert ihre Studie zur Rezeption von Autorinnen in Österreich, FORBA stellt die Ergebnisse der Untersuchung zur sozialen und ökonomischen Situation österreichischer Autorinnen vor.
Gemeinsam werden Handlungsempfehlungen entwickelt, um Fair Pay, Sichtbarkeit und Gleichstellung im Literaturbetrieb nachhaltig zu stärken.
Mehr Infos auf : www.igfem.eu
10/2026: ≠igfem in Innsbruck
Auch 2026 ist die ≠igfem in Innsbruck zu Gast: Im Rahmen der 16 Tage gegen Gewalt an Frauen wird die Veranstaltung erstmals zweitägig durchgeführt.
Weitere Informationen folgen – wir freuen uns auf zwei intensive Tage feministischer Literatur in Innsbruck.
Was war – ein Blick zurück:
≠igfem-Autorinnen bei freequens – Teil 2
Im Juni 2025 war die ≠igfem-Autorinnengruppe auf Einladung der Künstlerin Anna Maria Körbisch bei einem Schreibretreat in Admont. Es wurden Orte erkundet, literarische Skizzen erstellt sowie (teilweise auch im Diskurs mit den anderen Autorinnen) verfeinert und die Ergebnisse schließlich in einer Abschlusslesung präsentiert.
Die Journalistin Hilde Unterberger hat aus den Stimmen der Autorinnen zwei Beiträge erstellt. Der zweite Beitrag wird am 12.11.2025 um 22.00 Uhr wiederholt. Zu hören sind Monika Gentner und Verena Wagner.
Bei den freequens-≠igfem-Lesungen haben gelesen: Lena Kothgasser-Haider, Verena Wagner, Monika Gentner, Waltraud Schopf-Suchy, Judith Haunold, Ingrid Draxl, Brigitte Guschlbauer, Doro Pointner, Gerlinde Hacker, Eva Surma.
Hier der Link zu Teil 1 und zum Nachhören der beiden freequens-Sendungen.
Danke an die Kooperation mit freequens, Hilde Unterberger, und Anna Maria Körbisch.