femlit – Feministische Leseliste
Mehr Vielfalt lesen – und die Welt besser verstehen
In der Schule wird viel gelesen – aber fast nur Texte von Männern. Weibliche Perspektiven? Kaum. Feministische Narrative? Fehlanzeige. Dabei steht im Lehrplan ganz klar: Schüler:innen sollen Diskriminierung hinterfragen und verschiedene Weltansichten kennenlernen.
Wir finden: Das geht besser.
Denn Geschichten formen unseren Blick auf die Welt – und zeigen uns, wer wir sein können! Deshalb hat die ≠igfem Österreich mit den europäischen Partnerorganisationen FixDit Niederlande, Schamrock Deutschland und Today Art Armenien mehrere feministische Leselisten erstellt – für den Schulunterricht, die Universität und alle Interessierten jeden Alters. Mit starken Texten und Perspektiven von Autorinnen aus Vergangenheit und Gegenwart.
Für mehr Vielfalt im Unterricht. Für mehr Gerechtigkeit im Bücherregal. Für mehr Freude am Lesen!
Unsere projektbezogene Website geht in Kürze online.
E.P.E.S.E.P – Equal Pay – Equal Show – Equal Pension
Die Feministische Leseliste ist ein Teil des EPESEP-Projekts.
EPESEP ist ein von „Creative Europe“ gefördertes EU-Projekt, das die Arbeits- und Lebensbedingungen von Autorinnen in Europa sichtbar machen und nachhaltig verbessern möchte. In einem internationalen Netzwerk bringen wir Expertinnen aus Österreich, Deutschland, den Niederlanden und Armenien zusammen, um gemeinsam Daten zum Einkommensniveaus, Auftrittschancen und sozialer Absicherung von Autorinnen zu sammeln. Auf Grundlage kuratierter Leselisten, Schreibgruppen und Umfragen entwickeln wir konkrete Handlungsempfehlungen und Maßnahmen. Internationale Symposien und öffentliche Lesungen fördern den Austausch und stärken die Sichtbarkeit weiblicher Stimmen. So leisten wir einen Beitrag zu mehr Gleichstellung und Vielfalt in der Kultur- und Literaturszene.
Projektleitung: Gerlinde Hacker und Dorothea Pointner
Projektmanagement: Hannah Oppolzer, MA
News zur Feministischen Leseliste:
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Expertinnen des Leseliste-Projektes
Kurzbiografien der Expertinnen:
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Vor-Projekt zur Leseliste
Evelyn Bernadette Mayr: Pilotprojekt in OÖ:
Die schulübergreifende Fortbildung (SCHÜLF) unter dem Titel „Weibliche Autorinnenschaft in der Literaturgeschichte“ ist für den 15.3.2023 angesetzt. Thematisch widmet sie sich an diesem Mittwoch Nachmittag in 4 UE á 50 min der historischen Entwicklungen von weiblicher Autorinnenschaft. Einerseits wird diese mit einem internationalen Fokus der Betrachtungen diskutiert, andererseits konzentriert sich der zentrale Schwerpunkt der literaturgeschichtlichen Auseinandersetzung auf den deutschsprachigen Raum. Inhaltlich werden zum Schluss aktuelle Beispielen und Debatten gezeigt und laden zum Mitdiskutieren ein.
Zum Stöbern und zur Inspiration:
https://diekanon.org/
https://www.fembio.org/