femlit – Feministische Leseliste

Doro Pointner, Hannah Oppolzer, Gerlinde Hacker, c) Paul Kubalek

Projektleitung: Gerlinde Hacker und Dorothea Pointner
Projektmanagement: Hannah Oppolzer, MA

Mehr Vielfalt lesen – und die Welt besser verstehen

In der Schule wird viel gelesen – aber fast nur Texte von Männern. Weibliche Perspektiven? Kaum. Feministische Narrative? Fehlanzeige. Dabei steht im Lehrplan ganz klar: Schüler:innen sollen Diskriminierung hinterfragen und verschiedene Weltansichten kennenlernen.

Wir finden: Das geht besser.

Denn Geschichten formen unseren Blick auf die Welt – und zeigen uns, wer wir sein können! Deshalb hat die ≠igfem Österreich mit den europäischen Partnerorganisationen Schamrock Deutschland, Today Art Armenien, Women Writers Route Slowenien und FixDit Niederlande mehrere feministische Leselisten erstellt – für den Schulunterricht, die Universität und alle Interessierten jeden Alters. Mit starken Texten und Perspektiven von Autorinnen aus Vergangenheit und Gegenwart.

Für mehr Vielfalt im Unterricht. Für mehr Gerechtigkeit im Bücherregal. Für mehr Freude am Lesen!

Zur projektbezogenen Website mit allen Leselisten und mehr Infos geht es hier.

E.P.E.S.E.P – Equal Pay – Equal Show – Equal Pension

Die Feministische Leseliste ist ein Teil des EPESEP-Projekts.

EPESEP ist ein von „Creative Europe“ gefördertes EU-Projekt, das die Arbeits- und Lebensbedingungen von Autorinnen in Europa sichtbar machen und nachhaltig verbessern möchte. In einem internationalen Netzwerk bringen wir Expertinnen aus Österreich, Deutschland, den Niederlanden und Armenien zusammen, um gemeinsam Daten zum Einkommensniveaus, Auftrittschancen und sozialer Absicherung von Autorinnen zu sammeln. Auf Grundlage kuratierter Leselisten, Schreibgruppen und Umfragen entwickeln wir konkrete Handlungsempfehlungen und Maßnahmen. Internationale Symposien und öffentliche Lesungen fördern den Austausch und stärken die Sichtbarkeit weiblicher Stimmen. So leisten wir einen Beitrag zu mehr Gleichstellung und Vielfalt in der Kultur- und Literaturszene.

News zur Feministischen Leseliste:

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Feministische Leseliste für Kinderbücher in Arbeit

Das Projekt geht weiter: Leselisten für Kinderbücher

Aktuell arbeiten wir gemeinsam mit einem Expertinnengremium an weiteren Leselisten für Kinder. Bald findet ihr auf der Website neben den bestehenden Leselisten für die Unter- & Oberstufe, die Universität und den Alltag, also auch feministische Leselisten für Vor- und Erstlesebücher!

Die Feministische Leseliste in online!

Unser Herzensprojekt »Feministische Leseliste« hat eine eigene Website bekommen!

Entdecke Lektüreempfehlungslisten …
… für Schüler*innen, Studierende & Erwachsene
… v.a. im Bereich Prosa, Lyrik & Sachbuch
… mit einem Schwerpunkt auf Österreich, Deutschland, Niederlande & Armenien

Und durchstöbere unsere Datenbank an über 100 großartigen Autorinnen auf www.femlit.eu!

01.10. – 03.10.2026: EPESEP Symposium in Wien, Margareten

Wir laden herzlich ein zu drei Tagen Literatur, Austausch und feministischer Perspektiven.

Autorinnen aus EU-Mitgliedstaaten sowie internationalen Partnerländern kommen in Wien zusammen, um Texte zu teilen, Erfahrungen sichtbar zu machen und über die Bedingungen literarischer Arbeit zu sprechen.

Von der internationalen English Writing Group über die Präsentation aktueller Forschungsergebnisse bis hin zur feministischen Leseliste FemLit und einem performativen Textchor spannt sich ein Programm zwischen Schreiben, Analyse und Öffentlichkeit.

Das Symposium ist offen für alle, die sich für Literatur, Gleichstellung und transnationale Zusammenarbeit interessieren.

EPESEP Symposium Wien 2026
1.–3. Oktober | Wien, 5. Bezirk (Margareten)
Bezirksamt Margareten, Rechte Wienzeile 105, 1050 Wien

Programm

Donnerstag, 1. Oktober 2026, ab 17:00 Uhr

English Writing Group – Einblick und Lesung
Der erste Abend ist der internationalen English Writing Group gewidmet, einem zentralen Austauschformat des EPESEP-Projekts. Autorinnen aus verschiedenen Ländern arbeiten hier regelmäßig gemeinsam an Texten und treten in einen kontinuierlichen literarischen Dialog.
Im Rahmen der Veranstaltung wird die Arbeitsweise der Gruppe vorgestellt. Autorinnen lesen ausgewählte Texte, die in diesem Kontext entstanden sind, und berichten über ihre Erfahrungen im gemeinsamen Schreiben über sprachliche und geografische Grenzen hinweg.

Freitag, 2. Oktober 2026
15:00–18:00 Uhr

Präsentation der Forschungsergebnisse & Diskussion
Die Forschungseinrichtung FORBA präsentiert zentrale Ergebnisse zur Situation von Autorinnen. Im Fokus stehen Arbeitsbedingungen, Einkommensstrukturen, Sichtbarkeit und strukturelle Ungleichheiten im literarischen Feld.
Ergänzend wird ein Action Plan vorgestellt – konkrete Vorschläge und Handlungsmöglichkeiten zur Verbesserung der Situation von Autorinnen. Die Präsentation mündet in eine offene Diskussion mit dem Publikum.

18:00–20:00 Uhr
Lesungen international & national
Autorinnen aus Österreich und den Partnerländern des Projekts lesen aus ihren aktuellen Arbeiten. Die Lesungen verbinden persönliche, literarische und politische Perspektiven.

Samstag, 3. Oktober 2026
15:00 Uhr
FemLit
– Präsentation der feministischen Leseliste & Panel
Die im Projekt entwickelte Leseliste FemLit wird vorgestellt. Sie versammelt eine breite Auswahl an Autorinnen und macht feministische Literatur in ihrer Vielfalt sichtbar. FemLit – Feministische Leseliste
Ein Panel mit Expertinnen gibt Einblick in Auswahlprozesse, Kriterien und Zielsetzungen der Liste und diskutiert Fragen von Kanon, Sichtbarkeit und Vermittlung.

anschließend

Textchor – kollektive Performance
Den Abschluss bildet der Textchor – eine performative Verdichtung der im Projekt entstandenen Texte. Stimmen werden gebündelt, Texte gemeinsam gesprochen und als kollektives Ereignis erfahrbar gemacht.

Anmeldungen und mehr Infos unter support@igfem.at.