Feministische Workshop Reihe

Zur Sprache kommen: Frauen schreiben Geschichte*n

Feministische Perspektiven sind im öffentlichen Diskurs kaum sichtbar. Die ≠igfem-Workshopreihe Zur Sprache kommen: Frauen schreiben Geschichte*n soll einen feministischen Denk- und Sprechraum öffnen, in welchem diese thematisiert, diskutiert und reflektiert werden können. Wir freuen uns, 2024 gleich mehrere spannende Workshops anbieten zu können:

Anmeldungen und Nachfragen an support@igfem.at

Allgemeine Informationen zu den Workshops

≠igfem-Mitglieder und UnterstützerInnen erhalten eine Ermässigung, ebenso Personen mit geringem Einkommen. Mindestens ein Platz wird kostenlos vergeben. Anmeldungen werden nach der Einzahlung der Teilnahmegebühr auf unser Konto fixiert. Stornierungen sind nur bis 2 Wochen vor Workshopbeginn möglich. Anreise und Nächtigung sind im Preis nicht inkludiert.

Bankverbindung

Kontoinhaberin IG feministische Autorinnen
IBAN AT63 2011 1841 4652 0300
BIC GIBAATWWXXX

Online Workshops

1.) Titel „Was wurde aus Judith Shakespeare? Weibliche Autor:innschaft und ihre Rezeption“ – Mag.a Dr. Veronika Schuchter, online

Der Workshop erarbeitet die historischen Entwicklungen von weiblicher Autorinnenschaft, sowohl international als auch mit Fokus auf den deutschsprachigen Raum und endet bei aktuellen Beispielen und Debatten aus der Literaturkritik. Welche Regeln herrschen im Literaturbetrieb für Männer und Frauen? Wie werden Autorinnen und Autoren inszeniert, wie werden sie bewertet?

Methode und Aufbau des Workshops

Der Workshop arbeitet mit einem Methodenmix, bei dem vor allem die gemeinsame Erarbeitung von Ergebnissen und der Austausch der Teilnehmenden untereinander im Vordergrund steht. Die Expertise der Vortragenden wird vor allem über kurze Impulsvorträge eingebracht. Zu den angewandten Methoden zählen daher neben dem Vortrag Diskussionen in kleineren Gruppen und im Plenum sowie abschließende Reflexionsrunden.

Termin: 27. Oktober, 10-16 Uhr (inkl. Mittagspause) Mehr Infos: Veronika Schuchter: Weibliche Autorinnenschaft und ihre Rezeption

2.) Titel: „Automatic Writing: Connecting to Your Muses and Spirits“ with Sandra Huber, online

In this workshop, Sandra Huber will be presenting exercises, information, and resources designed to open up your engagement with automatic writing and spirit writing. Ultimately, these techniques free creative energy by helping us connect to the muses and spirits around us. Sandra has been engaging with automatic writing and spirit writing for more than a decade, and has published on the topic as well as held artist residencies and workshops focused on this practice. At the end of this workshop, participants will celebrate their achievements, and one another, by finding ways to „perform“ their collaborative work.

Sandra Huber is a writer, researcher, and educator. She holds a PhD in Interdisciplinary Humanities, where she focused on the media and techniques of contemporary witchcraft, and she is currently Assistant Professor and Area Coordinator of Interdisciplinary Studies and Practices in the Fine Arts at Concordia University. Sandra wrote Assembling the Morrow: A Poetics of Sleep (Talonbooks, 2014). She currently lives in Tio’tia’ke / Mooniyang / Montreal where she tries to find more time for fresh air, astrology, cats, and sunsets. sandrahuber.com

„Automatic Writing: Connecting to Your Muses and Spirits“ with Sandra Huber

Dates: 25. October, 16. November, 22. November; in each case 16-19 Uhr CET

3.) „Feministische Technikphilosophie, KI und die feministische Evaluation von Technologien“
von Prof. Dr. Janina Loh, online

In diesem Workshop gehen wir in drei Schritten vor. Zunächst werden die Teilnehmenden die feministischen Strömungen, die sich primär mit Technik befassen, und auch die Rolle, die der künstlichen Intelligenz (KI) in diesen jeweils zukommt, kennenlernen. Hier werden die Teilnehmenden sich auch mit ihrer eigenen feministischen Haltung auseinandersetzen. Denn das wird im zweiten Teil relevant werden, wenn es darum gehen wird, wie eine ethische und insbesondere feministische Bewertung von Technologien erfolgen kann. Damit wir das an konkreten Beispielen üben können, möchte ich die Teilnehmenden darum bitten, eine eigene Technologie mitzubringen – entweder konkret, sodass sie in die Kamera gehalten werden kann oder gedanklich. Es muss keine Technologie sein, die KI involviert. Im dritten Teil werden wir uns dann die Frage stellen, in welcher Form existierende (KI-)Technologien strukturelle Diskriminierungen reproduzieren und an einem Beispiel üben, eine Technologie zu queeren bzw. inklusiver zu gestalten.

Prof. Dr. Janina Loh ist promoviert in Philosophie und zertifiziert zur Anti-Bias-Multiplikatoryausbildung. Studium an der Humboldt-Universität zu Berlin, Promotion 2012. PostDoc-Aufenthalt an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel 2013-2016, anschließend Universitätsassistenz im Bereich Technik- und Medienphilosophie an der Universität Wien 2016-2021. Aktuell hat sie eine Honorarprofessur für Ethik der Technik und ihrer sozialen Kontexte an der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg am Zentrum für Ethik und Verantwortung sowie seit eine Stabsstelle Ethik bei der Stiftung Liebenau inne. Ihre Forschungsinteressen umfassen Verantwortung, Trans- und Posthumanismus, Roboterethik, Hannah Arendt, feministische Technikphilosophie, Polyamorie, Theorien der Urteilskraft sowie Ethik in den Wissenschaften. 2018 erschien die Einführung in den Trans- und Posthumanismus (Junius), 2019 die Einführung in die Roboterethik (Suhrkamp).

Mehr: Digitale Transformation in der igfem

Termin: Freitag 3. November: 9 bis 13 Uhr mit Pause(n) dazwischen.

Alle Veranstaltungen sind Online!

Anmeldungen unter: support@igfem.at, Anmeldegebühr € 10 pro Workshop sichert (nur) den Platz im Workshop. Bei Teilnahme fallen zusätzlich Workshopkosten von € 50,- an.

Mitglieder, Unterstützerinnen, Mitarbeiterinnen und Frauen mit geringem Einkommen erhalten ermässigte bzw. kostenlose Plätze: Anmeldung und Infos unter support@igfem.at

Vergangene Workshops: