Feministische Theoriegruppe

Wer die Welt verändern will, muss sie verstehen! Deshalb befassen wir uns in unserer Theoriegruppe mit aktuellen feministischen Ansätzen, Themen und Strömungen und setzen uns mit feministischer Sprach- und Literaturwissenschaft auseinander.

Dabei ist es uns ein Anliegen, die besprochenen Texte (niederschwellig) zugänglich zu machen, Hemmungen vor der Beschäftigung mit theoretischen Werken abzubauen und einen Raum zu schaffen, in dem wir angeregt, kritisch und auf Augenhöhe miteinander diskutieren können. Gleichzeitig soll die Gruppe Autorinnen die Möglichkeit bieten, ihre jeweils eigene Poetologie und ihr eigenes dichterisches Selbstverständnis zu reflektieren und zu vertiefen.

Haben wir dein Interesse geweckt? Dann schau vorbei!

Online Termine

Die feministische Theoriegruppe findet an jedem dritten Dienstag im Monat von 16:00 bis 18:00 via Jitsi-Meet statt. 2026 sind die Treffen jeden zweiten Monat.

Die Teilnahme ist für Mitglieder/Unterstützerinnen kostenlos. Schreib uns einfach eine E-Mail an support@igfem.at um den Einladungslink zu erhalten.

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Feministische Theoriegruppe: Marlene Streeruwitz: Aber eine Prinzessin lobt sich doch nicht selbst

Eine Frau, die schreibt, die spricht. Und darum nicht anders konnte, als politisch zu schreiben und politisch zu sprechen. Also Autorin zu sein. Denn eine Autorin, l’auteure, kann doch nicht anders. Kann nicht anders, als in den eigentlichen Ana­grammen ihres eigenen Namens Geschichten zu schreiben, die jene aus­weisen, die nicht gezählt, nicht gemeint sind. Helene. Margarethe. Marlene. Poetische Ober­flächen für gesell­schaft­liche Abgründe, eine Solidarität, die, wenn überhaupt, so oft nur körperlich gilt. Sie, die Autorin, die sich nie gemein machte mit den Regeln, unter denen das Schreiben landläufig zu stehen hat, wartet am Vormittag auf uns im Frankfurter Hotel Villa Orange oder wir auf sie. Sie hat, verheiratet, lange Jahre in Frankfurt gelebt und gibt uns ihre vier verblei­benden Stunden bis zu ihrem Rück­flug nach Wien.

Termin: 16. Juli 2024, 16 Uhr

https://www.praeposition.com/text/interview/marlene-streeruwitz

 

Marlene Streeruwitz „Handbuch für die Liebe“

Nächster Termin 17. Juni 2024 16 Uhr bis 17 Uhr 30

Liebe. Lieben ist LebenWollenMachen.

Was es heißt, leben zu wollen. Was es heißt, Freude und Glück zu kennen. Was es heißt, Freude und Glück zu haben. Freude und Glück für andere zu wissen und für die Welt zu wollen. Das lernt sich mit der Liebe der allerersten Zeit darin, dass die uns versorgenden Personen uns lebenwollen sehen möchten. Darin ist Lieben das Gegenteil von Zerstörung. Lieben will Glück in Lebendigkeit. Solche Lebendigkeit ist ein Grundrecht.

 

Lieben ist darin das Gegenteil aller Massenvorstellungen von Menschheit. Es geht immer um diese je eine geliebte Person. Wir lieben viele Personen und jede auf diese je besondere Art. Solches Lieben und GeliebtWerden bestimmt damit jede Person als besonders. Es ist dieses Besondere, das durch Massenpolitik im Kosmos des Öffentlichen von Staat und Wirtschaft missachtet und vernichtet wird.

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Beatrice Frasl „Patriachale Belastungsstörungen“, 23.04.2024 und 21.05.2024

Vorbereitung zur Diskussion mit Beatrice Frasl am Literaturfestival „störfeuer“ 22. bis 24. Mai im Amtshaus Margareten.

Wir diskutieren am 23,04.2024 Beatrice Frasl „Patriachale Belastungsstörungen“, 1. Teil, und am 21.05.2024, Teil 2.