29.-Juni – 01. Juli 2023: ≠igfem Literaturfestival “störfeuer”
29.+30. Juni 2023: Lesung, Performance, Podcast „Die Buch“
1. Juli 2023: Workshop Elisabeth Hafner – Schriftstellerinnen im Spiegel der Jahrhunderte 10h
Ort: Spektakel, Hamburgerstraße 14, 1050 Wien
Zeit: 19.00 Uhr
Eine Veranstaltung der GAV Grazer Autorinnen Autorenversammlung in Kooperation mit der ≠igfem
Feministische Texte von feministischen Autorinnen
Sich nicht daran gewöhnen, an die Rahmen, an die Beschwichtigungen. Frauen entwerfen sich selbst, Frauen schreiben die Welt, denn Literatur beschreibt nicht nur unsere Wirklichkeit, sondern bringt diese hervor. Die IG feministische Autorinnen ≠igfem, veranstaltet gemeinsam mit der GAV Grazer Autorinnen Autorenversammlung das Literaturfestival “störfeuer”, bestehend aus zwei Lesungstagen und einem Workshop
Es lesen und performen:
29. Juni
Claudia Andersag, Ingrid Draxl, Jasmin Gerstmayr, Judith Haunold, Waltraud Schopf-Suchy, Carina La Barca
Performance: Alexander Iwanov, Sheng-Fang Chiu, Gerlinde Hacker
Vorstellung des Podcasts „Die Buch. Der feministische Buchpodcast“
30. Juni
Corinna Dietrich, Gertraud Klemm, Augusta Laar, Ba Ossege, Dorothea Pointner, Paula Römer, Sandra Weihs
Im Anschluss gibt es jeweils die Möglichkeit zum Gespräch mit den anwesenden Autorinnen und KünstlerInnen, sowie zum allgemeinen Austausch und Netzwerken am Büchertisch und/oder am Buffet, das von „mosaic“ ausgerichtet wird.
Das Projekt „mosaic“ ist Frauen gewidmet, die Entwurzelung und schwere Lebensereignisse erfuhren, gezwungen wurden ihre Heimatländer zu verlassen und in ständiger Sorge und Angst leben. Der Peergruppen-Gedanke des gemeinsamen Kochens bildet das Herz des Projektes.
1. Juli
Elisabeth Hafner Workshop “Schriftstellerinnen im Spiegel der Jahrhunderte”, 10 – 18 Uhr
Ort: Einsiedlerplatz 7, 1050 Wien, https://diegretl.at/
Kosten: € 50,- . Ort: Einsiedlerplatz 7, 1050 Wien, https://diegretl.at/
Anmeldung unter support@igfem.at
Für alle Unterstützerinnen, Mitgliederinnen und Gruppenteilnehmerinnen der ≠igfem bieten wir diesen Workshop kostenlos an. Für Frauen mit geringem Einkommen habe wir 2 kostenlose Plätze reserviert.
First Come First Served, kostenlose Stornierung bis eine Wochen vor Workshop.
Über die Autorinnen und KünstlerInnen:
Gertraud Klemm, geb. 1971 in Wien, aufgewachsen in Baden bei Wien, ist österreichische Autorin. Sie ist Biologin und hat bis 2005 als hygienische Gutachterin gearbeitet. Viele ihrer Texte wurden mit Auszeichnungen gewürdigt (u. A. Publikumspreis Bachmannpreis 2014, Longlist des deutschen Buchpreises 2015). 2020 wurde ihr der Outstanding Artist Award zuerkannt, 2021 der Ernst-Toller-Preis, 2022 der Anton Wildgans Preis. Sie lebt mit ihrem Mann und zwei Söhnen in Niederösterreich.
Romane: Aberland (2015, Droschl), Muttergehäuse (2016, Kremayr & Scheriau), Erbsenzählen (2017 Droschl), Hippocampus (2019, Kremayr & Scheriau). Im Frühjahr 2023 erscheint „Einzeller“ bei Kremayr & Scheriau.
Ba Ossege, geb. 1962 in Duisburg, aufgewachsen in Wien, ausgedehnt in Berlin gelebt. Autorin autofiktionaler Geschichten, veröffentlicht in Anthologien & Literaturzeitschriften, ist auch Soziologin & Schreibtrainerin, alles feministisch, lebt zurzeit wieder in Wien
seit 2020 Mitglied der AGA (Arbeitsgemeinschaft Autorinnen von Barbara Neuwirth), Wien
seit 2023 Mitglied der IgfemAt, Wien leidenschaftliche Stadtspaziergängerin vor Ort & in der Ferne, die vor allem Indien ist. Jüngste Veröffentlichungen: Let’s adore Jelinek! Let’s praise Ernaux! 2023. In: SchreibRÄUME. Über Grenzen hinweg schreiben. Punktgenau Verlag, Wien, 1/2023, 48-53
Ausgehungert. 2022. In: Podium. Zeitschrift für Literatur. Das große Mahl, Wien, 112-115
Tonis Alptraum. 2022. In: Entladungen. Zeitschrift für Literatur der Arbeitsgemeinschaft Autorinnen. Auf und davon, Wien, 25-26
In den Knochen. 2022. In: Etcetera. Literatur und so weiter. Heilfroh an Leib und Seele, St. Pölten, 32-33
Auflösende Provinz/en. 2021. In: Sigrun Casper (Hg.). Der die das Fremde. Konkursbuch 57, Konkursbuchverlag, Tübingen, 20-27
Waltraud Schopf-Suchy, Drama- und Theaterpädagogin; Mitglied bei igfem; verfasst Lyrik, Kurzprosa, Essays und Dramolettes; einige Veröffentlichungen in Literaturzeitschriften und Anthologien; Teilnahme an öffentlichen Lesungen, an Schreibwerkstatt bei G. Hacker, an Workshops u.a.m.
Jasmin Gerstmayr schreibt Lyrik in einem Dialekt, der meist als oberösterreichisch kategorisiert wird, und hin und wieder Kurzprosa. Veröffentlichungen in zahlreichen Literaturzeitschriften, u.a. Morgenschtean, mosaik (online), UND, reibeisen. Sonderpreis AT beim mundartHunderter 22 des unartproduktion-Verlages. Regelmäßige Bühnen-Performance von Dialektlyrik, zuletzt etwa im Rahmen der Poetry Slam Österreich-Meisterschaft 2022. Mitglied der IGfem, GAV und ÖDA. Instagram: jasmin_gerstmayr
Drum san wir Frauen hoid
hauptverantwortlich
fia unsre Kinda
und wir mochn´s
ah oft gern
Nua wia miasn
ah oft plearn
wei unsare
aundaren Träume
vo da Wöd
san so fragil wie
beim Persilwaschgang
de Schäume
(aus dem Gedicht: Nur Mut)
Letzte Nocht
hob i nochdocht
I hob docht
Irgendwos föht ma
und i bin draufkuma
I föh ma söba
(aus dem Gedicht: I geh ma do so o)
Sandra Weihs ist Schriftstellerin und Sozialarbeiterin, Vortragende für Fortbildungen im Bereich soziale Arbeit, Beziehungsarbeit und Gesprächstechniken, Leiterin von Schreibwerkstätten (u.a. für psychisch erkrankte Jugendliche) und arbeitet in der ambulanten Kinder- und Jugendhilfe. 2015 wurde sie für »Das grenzenlose Und« mit dem Jürgen-Ponto-Preis für das beste Debüt ausgezeichnet. Sie erhielt zahlreiche Stipendien, zuletzt das Projektstipendium des Bundesministeriums für Kunst, Kultur, öffentlichen Dienst und Sport. http://www.sandraweihs.at/
Was geschieht, wenn man einen alten weißen Mann am patriarchalen, bürokratischen System scheitern lässt? Was erzählt uns der Kapitalismus und die durch ihn entstehenden Systemverlierer? Sandra Weihs präsentiert Auszüge aus ihrem Romanprojekt „Der Durchschummler“, für das sie 2022 das Arbeitsstipendium des Bundesministeriums für Kunst, Kultur, öffentlichen Dienst und Sport erhalten hat. Die Figur, die in Armut lebt und durch Krankheit aus dem Erwerbsleben ausscheidet, entwickelt eine rebellische Haltung gegenüber dem System, scheitert schlussendlich jedoch mit einem Knall.
Du entdeckst ein neues Gerät in der Obstabteilung. Hier kann man sich einen frischen Orangensaft zubereiten. Du hast Lust darauf und ein unbestimmtes Gefühl sagt dir, du hast dir einen frischen Orangensaft verdient. Also nimmst du dir eine Plastikflasche aus dem Ständer, stellst sie unter den Hahn und drückst den Knopf. Die Orangen rollen über eine Schneise direkt an ein in orangen Kunststoff ummanteltes Messer, es zerteilt sie in zwei Hälften. Im Räderwerk werden sie ausgepresst, dir wird ganz mulmig. Ein bisschen identifizierts du dich mit den Orangen, deren Schalen in einen verborgenen Abfallcontainer fallen.
Dorothea Pointner, Autorin. Die Vizepräsidentin der ≠igfem beschäftigt(e) sich in bzw. seit ihrem Studium der angewandten Sprachwissenschaft, Philosophie und Theaterwissenschaft theoretisch mit feministischer Literatur, bzw. Sprach- und Literaturkritik. Ihr Studium schloss sie 2008 mit der Diplomarbeit: »Die Repräsentation der Literaturnobelpreis-Trägerin 2004 in der österreichischen Tagespresse« ab. Broterwerbe als Projektassistentin und Korrektorin. Publikation von Lyrik und Kurzprosa in Anthologien, Literaturzeitschriften sowie im Rundfunk. Mitglied der Grazer Autorinnen Autorenvereinigung. https://doropointnerblog.wordpress.com/
Alexander Iwanov, Sheng-Fang Chiu, Gerlinde Hacker
Sprödigkeit, sowie ein ebenso konsequentes Verwerfen jeglicher äußerer formaler Angestrengtheit prägen die Texte und Textcollagen von Gerlinde Hacker. In ihren Texten geht es um Beziehungen, die fast immer in einen gesellschaftlichen Kontext eingebunden sind. Das ist kein einfaches Kommunizieren oder Aneinander-Vorbeireden zwischen Ich und Du, immer sind die Subjekte auch Protagonistinnen einer zerfallenden neoliberalen Ordnung, die alles bestimmend auch noch in den privatesten Winkeln der Einsamkeit ihr Wirkung versprüht. Ihre Sujets reichen vom ironisierenden allgemeinen Gesellschaftsportrait über die Problematik der Generationen- und Partnerbeziehungen hin zu aktuellen politischen Bezügen, die die grotesken Verirrungen einer männlich dominierten Ordnung ins Bewusstsein rückt, nicht zuletzt auch im Kulturbetrieb. Gerlinde Hacker ist Autorin, Künstlerin, Literaturaktivistin und Präsidentin der IG feministische Autorinnen. http://gerlindehacker.com/
Die aus Taiwan stammende Blockflötistin Sheng-Fang Chiu ist sowohl als Kammermusikerin als auch als Solistin auf internationalen Konzertbühnen tätig, zudem widmet sie sich mit großem Engagement ihrer Lehrtätigkeit. Als Solistin konzertiert sie regelmäßig in Europa und Asien und wurde eingeladen, das Tartini Festival in Piran sowie das Bach Festival in Prag zu eröffnen. Außerdem wirkt sie in verschiedenen Kammermusikensembles und Orchestern mit und trat bei Festivals wie u.a. den Salzburger Festspielen, dem Istanbul Music Festival auf und konzertierte regelmässig in Konzertsälen wie dem Wiener Konzerthaus und dem Musikverein Wien. Sie leitete Meisterkurse in Österreich, Deutschland, Taiwan, Südkorea, Tschechien, Iran oder Polen an Universitäten wie der Fryderyk-Chopin-Musikuniversität oder dem Prague Conservatoire. Seit 2014 unterrichtet sie als Dozentin für Blockflöte und Kammermusik an der Musik und Kunst Privatuniversität der Stadt Wien, und von 2017 bis 2021 als Dozentin für Blockflöte an der Hochschule für Musik und Theater »Felix Mendelssohn Bartholdy« Leipzig. https://shengfangchiu.com/
Alexander Iwanov ist freischaffender, in Wien lebender Künstler und Kurator. Er arbeitet mit Wörtern, Klängen und Dingen. Vor allem interessiert ihn die Handhabung, die Inszenierung und die Fragwürdigkeit von Wörtern, Klängen und Dingen. Er studierte Physical Theatre an der Accademia Teatro Dimtri in der Schweiz, wo er den Preis ‘Talenthesis’ für das beste Abschlussstück gewann, Kuratieren in den szenischen Künsten in Salzburg und München und experimentelle und elektroakustische Musik in Wien. Auftritte an der Volksbühne Berlin, Frascati Theater Amsterdam, Campo Gent, Kaitheater Brüssel, Schauspielhaus Wien und anderen internationalen und nationalen Bühnen und Festivals. Seit einigen Jahren liegt ein großer Fokus seiner künstlerischen Arbeit auf der (Er-)findung, Handhabung und Inszenierung von Klängen, Tönen und Geräuschen. Mit diesen gefundenen Klängen und Geräuschen gestaltet er Klanglandschaften fürs Radio, für experimentelle Filme und für Performances und Theaterstücke. Bei Live-Auftritten spielt und improvisiert er mit elektronischen und akustischen Instrumenten, analogen Synthesizern, Effektgeräten und Kassettenrecordern. Vierteljährlich gestaltet und produziert er eine Radiosendung für den Kunstraum Innsbruck.
Radiosendung Kunstraum Innsbruck On Air
Trailer Performance nador after
Gemeinsam performen sie die Klanglesung „störfeuer“. Gerlinde Hacker liest, Sheng-Fang Chiu und Alexander Iwanov interpretieren musikalisch und klanglich die Texte. Alexander Iwanov sammelt und findet Störgeräusche und als Korrespondenz benutzt Sheng-Fang Chiu ihre Instrumente, u.a. Peatzoldflöte, Blockflöten und Renaissance-Traversflöte, um den Augenblick der Gegenwart zu reflektieren und zu realisieren.
Sich nicht daran gewöhnen, an die einzwängenden Rahmen und Normen, an die Zuschreibungen, die Beschwichtigungen. Frauen entwerfen sich selbst, Frauen schreiben die Welt, denn Literatur beschreibt nicht nur unsere Wirklichkeit, sondern baut sie mit – immer ein Stück neu.
Augusta Laar, * 1955 in Eggenfelden/Ndb., lebt in München und Wien. Schriftstellerin, bildende Künstlerin, Musikerin. Konzerte und Performances, u.a. mit ihrem Elektroakustik Duo Kunst oder Unfall mit Kalle Aldis Laar. Gründerin und Leiterin der Schamrock-Salons und -Festivals der Dichterinnen. Schamrock-Filmfestival female presence und Kunst oder Unfall Salon mit Kalle Aldis Laar. Auszeichnungen zuletzt: Kulturpreis Bayern 2022, Anita Augspurg Preis der Stadt München für den Schamrock e.V. 2021. Veröffentlichungen zuletzt: Mitteilungen gegen den Schlaf (Wien 2021); Avec Beat (München, 2020); Spinning Records (Ledbury/UK, 2019); Best Friends (Ausstellungskatalog, München, 2019); Planet 9 (A-Horn, 2017); summt dem fall (St. Wolfgang, 2016). www.poeticarts.de, www.schamrock.org, www.kunstoderunfall.de
Corinna Dietrich, geboren 1983, hat Journalismus, Kunst und Wirtschaft studiert. Sie lebt nach einigen Stationen im Ausland und ausgedehnten Reisen in Wien. Sie ist Fundraiserin für soziale, ökologische und kulturelle Themen, die die Welt lebenswerter machen. Im Rahmen von Katastrophenhilfe weltweit kennen einige sie aus Funk und Fernsehen. Ihre Gemälde sind in Kunstsammlungen vertreten. Bisher hat die Autorin Reiseberichte und Kurzgeschichten veröffentlicht, sie hat Kabarett auf Bühnen gebracht sowie für zahlreiche deutschsprachige AV- und Print-Medien berichtet.
Claudia Andersag, Geboren in Vorarlberg, hat Claudia Andersag ihr momentanes Zuhause, nach dem Lehramts-Studium in Innsbruck und Wege über Madrid, London, und Valencia, nun in Wien gefunden.
Nach einigen Jahren an der Schule widmet sie sich nun intensiv ihrer Begeisterung und Neugier für ihre ganz persönliche Sprache und liest ihre unterschiedlichen Texte auch auf öffentlichen Bühnen in Vorarlberg und Wien. (Ätnamol sogär uf Luschnouarisch.)
Als Teil der Playback-Theatergruppe „Playbackerei“ hört sie Geschichten aus dem Publikum zu und spielt diese improvisiert zurück. Claudia ist Focusing-Trainerin, führt achtsam durch Kunstwege und leitet Workshops für heilsames Schreiben (Journaling).
Was ihre Texte und Projekte miteinander verbindet, sind die Wertschätzung von Prozessen und die Feinfühligkeit ihrer Fragen nach interpersönlichem Verständnis und zwischenmenschlicher Kommunikation. Links:
Texte
https://www.instagram.com/andersagt
https://www.facebook.com/claudia.maria.9615
Theater
https://www.facebook.com/playbackerei
https://www.instagram.com/playbackerei
Focusing
https://www.instagram.com/andersagt.focusing/
Judith Haunold in Österreich geboren und aufgewachsen, hier römisch-katholisch erzogen, gelehrt, belehrt, verheiratet und geschieden merere Kinder in diese Gesellschaft hineingeboren, losgelassen und immer noch liebevoll mit ihnen verbunden arbeitet mit allem, was ihr in die Finger kommt und verarbeitet alles, was sie hört, sieht, liest, erfährt und fühlt, schreibt gerne, liest gerne, redet gerne meistens im richtigen und manchmal in anderen Momenten Manche Zeilen oder Werkstücke wurden bereits veröffentlicht, manche warten noch darauf mehr als Frau, Mutter oder Schreiberling, vor allem einfach nur Mensch.
Paula Römer, Baujahr 1998, aufgewachsen in Niederösterreich, aber eigentlich schon immer Wienerin. Seit 5 Jahren wieder in der Heimatstadt. Studien der Germanistik und Psychotherapiewissenschaft, vor der endgültigen Zuwendung in Richtung Sozialwissenschaften und dem Engagement im Politischen und Sozialen (journalistische Tätigkeit beim Freien Radio Orange inkl.). Die Liebe zum Text und der Literatur bleibt, wenn auch mit deutlich feministischer und kritischer Perspektive.
Vorstellung: „Die Buch. Der feministische Buchpodcast“ ist ein Podcast über Bücher von Frauen und Themen, die uns alle bewegen. Für Bücherwürmer, Lesefaule, Feminist*innen und alle, die es noch werden wollen.
Bei „Die Buch“ erwarten euch spannende Buchtipps und inspirierende Interviews mit Autorinnen und Aktivistinnen. Wir sprechen nicht nur über Feminismus und Literatur, sondern auch über Klima und Rassismus, Krieg und Flucht, Geschichte und Gewalt, psychische Gesundheit, Sexualität und Liebe. In unserem “Klassikerinnen”-Projekt stellen wir euch außerdem literarische Klassiker von Frauen vor, die ihr bestimmt nicht in der Schule gelesen habt, die aber einen Platz im Kanon verdienen.
Ihr findet uns auf www.diebuch.at und überall, wo es Podcasts gibt! Auf Instagram sind wir unter @die_buch, auf Twitter bei @DieBuch und auf Facebook unter diebuch.at zu finden.
Elisabeth Hafner -Workshop: “Schriftstellerinnen im Spiegel der Jahrhunderte“
Der Workshop »Schriftstellerinnen im Spiegel der Jahrhunderte: Vom Seifenrezept über Liebeslyrik zum politischen Statement« von Elisabeth Hafner informiert über die Traditionslinien schreibender Frauen, ihre Arbeitsbedingungen, damit verbundene Grenzen und Beschränkungen und ihr Selbstverständnis. Diskutiert werden etwa die ersten schriftlichen Zeugnisse schreibender Frauen, die Bildungssituationen von Mädchen und Frauen und die Stellung der Frau in den Gesellschaften. Zuletzt werden die politischen Schriften feministischer Autorinnen mit den Positionen und Strategien feministischer Malerinnen verglichen.
Elisabeth Hafner ist Autorin für Lyrik und Kurzprosa und unterrichtet an verschiedenen Fachschulen für Sozialbetreuungsberufe in Kärnten. Sie absolvierte Ausbildungen am Österreichischen Institut für Validation und am Institut für Integrative Gestaltpädagogik in Graz, den Hochschullehrgang Biographiearbeit in Salzburg sowie den Lehrgang Örtliche Bildungs- und Kulturarbeit am Kärntner Bildungswerk. Zurzeit Studium der Erziehungswissenschaften an der Alpe-Adria Universität.























