Von 6. bis 8. September 2026 findet das internationale EPESEP-Symposium in Jerewan, Armenien, statt. Im Rahmen des Projekts EPESEP – Equal Pay, Equal Show, Equal Pension kommen Autorinnen, Wissenschaftlerinnen, Kulturarbeiterinnen und Aktivistinnen aus verschiedenen europäischen Ländern zusammen, um sich über die Situation von Frauen im Literaturbetrieb auszutauschen, voneinander zu lernen und gemeinsam an Lösungsansätzen für mehr Geschlechtergerechtigkeit zu arbeiten.
Mitarbeiterinnen und Mitglieder der ≠igfem können kostenlos mitreisen. Die Kosten für Flug, Unterkunft und die Teilnahme am Symposium werden im Rahmen des Projekts übernommen, solange die verfügbaren Plätze reichen.
Die Reise bietet die Möglichkeit
internationale feministische Netzwerke kennenzulernen
an Vorträgen, Diskussionen und Workshops teilzunehmen
die Ergebnisse des EPESEP-Projekts mitzugestalten
sowie die armenische Literatur- und Kulturszene näher kennenzulernen.
Wer Interesse hat, Teil der ≠igfem-Delegation zu sein, ist herzlich eingeladen, sich bei uns zu melden: support@igfem.at.
//igfem.at/wp-content/uploads/2023/09/logo-igfem-final-schwarz.png00Ingrid Draxl//igfem.at/wp-content/uploads/2023/09/logo-igfem-final-schwarz.pngIngrid Draxl2026-04-19 12:40:022026-07-14 19:28:5506.-08.09.2026: EPESEP-Symposium in Jerewan, Armenien
Wir laden herzlich ein zu drei Tagen Literatur, Austausch und feministischer Perspektiven.
Autorinnen aus EU-Mitgliedstaaten sowie internationalen Partnerländern kommen in Wien zusammen, um Texte zu teilen, Erfahrungen sichtbar zu machen und über die Bedingungen literarischer Arbeit zu sprechen.
Von der internationalen English Writing Group über die Präsentation aktueller Forschungsergebnisse bis hin zur feministischen Leseliste FemLit und einem performativen Textchor spannt sich ein Programm zwischen Schreiben, Analyse und Öffentlichkeit.
Das Symposium ist offen für alle, insbesondere für Interessierte an Literatur, Gleichstellung und transnationale Zusammenarbeit.
EPESEP Symposium Wien 2026 1.–3. Oktober | 1050 Wien Bezirksamt Margareten, Haupteingang: Schönbrunner Straße 54
Programm
Donnerstag, 1. Oktober 2026, ab 17:00 Uhr
English Writing Group – Einblick und Lesung
Der erste Abend ist der internationalen English Writing Group gewidmet, einem zentralen Austauschformat des EPESEP-Projekts. Autorinnen aus verschiedenen Ländern arbeiten hier regelmäßig gemeinsam an Texten und treten in einen kontinuierlichen literarischen Dialog.
Im Rahmen der Veranstaltung wird die Arbeitsweise der Gruppe vorgestellt. Autorinnen lesen ausgewählte Texte, die in diesem Kontext entstanden sind, und berichten über ihre Erfahrungen im gemeinsamen Schreiben über sprachliche und geografische Grenzen hinweg.
Lesende: Aish Ariyarante, Sri Lanka | Augusta Laar, Deutschland | Behnaz Amani, Iran | Gerlinde Hacker, Österreich| Mehak Gupta, Indien | Susanne Darabas, Deutschland | Verena, Österreich|
Freitag, 2. Oktober 2026 15:00–18:00 Uhr
Präsentation der Forschungsergebnisse & Diskussion
Die Forschungseinrichtung FORBApräsentiert zentrale Ergebnisse zur Situation von Autorinnen. Im Fokus stehen Arbeitsbedingungen, Einkommensstrukturen, Sichtbarkeit und strukturelle Ungleichheiten im literarischen Feld.
Ergänzend wird ein Action Plan vorgestellt – konkrete Vorschläge und Handlungsmöglichkeiten zur Verbesserung der Situation von Autorinnen. Die Präsentation mündet in eine offene Diskussion mit Expertinnen und dem Publikum.
Statements und Lesende: Beatrice Frasl | Behnaz Amani | Gertraud Klemm | Marlene Streeruwitz | Marlen Schachinger | Petra Ganglbauer | Eva Surma | ……. wird fortlaufend ergänzt!
18:00–20:00 Uhr
Lesung international & national
Autorinnen aus Österreich und den Partnerländern des Projekts lesen aus ihren aktuellen Arbeiten. Die Lesungen verbinden persönliche, literarische und politische Perspektiven.
Samstag, 3. Oktober 2026 15:00 Uhr
FemLit – Präsentation der feministischen Leseliste & Panel
Die im Projekt entwickelte Leseliste FemLit wird vorgestellt. Sie versammelt eine breite Auswahl an Autorinnen und macht feministische Literatur in ihrer Vielfalt sichtbar. FemLit – Feministische Leseliste
Ein Panel mit Expertinnen gibt Einblick in Auswahlprozesse, Kriterien und Zielsetzungen der Liste und diskutiert Fragen von Kanon, Sichtbarkeit und Vermittlung.
Am Podium: Beate Hausbichler, Beatrice Frasl sowie Vertreterinnen der ≠igfem, darunter Gerlinde Hacker.
Anschließend
Lesung und Autorinnen-Textchor – kollektive Performance Den Abschluss bildet der Textchor – eine performative Verdichtung der im Projekt entstandenen Texte. Stimmen werden gebündelt, Texte gemeinsam gesprochen und als kollektives Ereignis erfahrbar gemacht.
Mosaiktexte – performative Interventionen Zwischen den Präsentationen werden kurze Mosaiktexte gelesen. Sie verbinden die Beiträge miteinander und schaffen literarische Übergänge. Ausgewählte Texte aus der Leseliste und den Statements von Autorinnen, auch zur FORBA Studie, werden gelesen und in den Kontext des Projekts gestellt.
Anmeldungen zum Symposium und sowie weitere Infos unter support@igfem.at.
Die ≠igfem lädt herzlich zu den Mosaiktexten ein und freut sich über weitere Mitwirkende beim Autorinnen-Text-Chor.
Der Gender Report 2024 des BMKOES bestätigt, was viele längst wahrnehmen und Studien seit Jahren belegen: Frauen werden im Literaturbetrieb strukturell diskriminiert.
Wir gehen den Ursachen dieser Ungleichheit nach und machen die Arbeitsrealität von Autorinnen sichtbar – als Grundlage für konkrete Schritte zu mehr Gleichberechtigung.
Das EU-Projekt EPESEP – Leader ≠igfem – untersucht gemeinsam mit Partnerorganisationen in Deutschland, den Niederlanden und Armenien die soziale, wirtschaftliche und öffentliche Situation von Autorinnen.
Die Online-Umfrage für Österreich im Rahmen des EU-Projekts EPESEP – Equal Pay, Equal Show, Equal Pension – ist nun abgeschlossen. Danke für die Teilnahme!
der Gender Report 2024 des BMKOES bestätigt, was viele längst wahrnehmen und Studien seit Jahren belegen: Frauen werden im Literaturbetrieb strukturell diskriminiert. Besonders sichtbar wird das in der männlichen Überrepräsentation bei hochdotierten Preisen und in einflussreichen Entscheidungspositionen – obwohl Frauen sowohl die Mehrheit der Beschäftigten als auch der Besucherinnen von Veranstaltungen und Lesungen stellen.
Hinzu kommt: Der Gender Pay Gap in der Kunst- und Kulturszene liegt bei 37 % – der höchste branchenübergreifend. Auch in einem Umfeld, das sich oft als fortschrittlich versteht, klaffen Anspruch und Realität weit auseinander.
Wir gehen den Ursachen dieser Ungleichheit nach und machen die Arbeitsrealität von Autorinnen sichtbar – als Grundlage für konkrete Schritte zu mehr Gleichberechtigung.
Deshalb laden wir Sie/Dich herzlich ein, an unserer Online-Umfrage im Rahmen des EU-Projekts EPESEP – Equal Pay, Equal Show, Equal Pension teilzunehmen.
EPESEP untersucht gemeinsam mit Partnerorganisationen in Deutschland, den Niederlanden und Armenien die soziale, wirtschaftliche und öffentliche Situation von Autorinnen.
Warum teilnehmen?
Ihre/Deine Antworten helfen, strukturelle Ungleichheiten sichtbar zu machen und gezielt Verbesserungen einzufordern – für faire Bezahlung, bessere Sichtbarkeit und gerechte soziale Absicherung von Autorinnen.
Dauer: 10 bis max. 20 Minuten
Anonymität: Ihre Angaben bleiben selbstverständlich vertraulich.
Wer wir sind:
Die ≠igfem Autorinnen ist eine unabhängige Interessensgemeinschaft von und für feministische Autorinnen in Österreich. Wir setzen uns für Gleichberechtigung, Sichtbarkeit und bessere Arbeitsbedingungen in Literatur, Kunst und Gesellschaft ein.
Was ist EPESEP:
EPESEP – Equal Pay, Equal Show, Equal Pension ist ein Forschungs- und Aktionsprojekt der ≠igfem, das die ökonomischen und sozialen Realitäten von Autorinnen sichtbar machen und konkrete Verbesserungen anstoßen will.
Um ein repräsentatives Ergebnis zu erhalten und wirkungsvolle Maßnahmen ableiten zu können, ist eine breite Beteiligung an der Umfrage besonders wichtig.
Wir danken Ihnen/Dir sehr herzlich für Ihre/Deine Unterstützung und Ihr/Dein Engagement!
📖 Feministisches Schreiben im Rahmen des EU-Projekts EPESEP
🗓️ 31. August – 7. September 2025
📍 Ort: Jerewan, Armenien
📅 Buchmesse: 6. & 7. September 2025
💶 Teilnahmegebühr: 250 €, Ermässigungen sind möglich!
✍️ Schreib-Retreat goes international!
Wir laden feministische Autorinnen, Denkerinnen und Kreative ein, sich mit uns in Jerewan dem Schreiben zu widmen. Neben täglichen Schreibgruppen nehmen wir an Lesungen, Diskussionen und der Buchmesse teil. Zusätzlich erkunden wir die Stadt und ihre kulturellen Schätze.
✨ Was dich erwartet:
🌍 Internationale feministische Vernetzung
📝 Tägliche Schreibgruppen – gemeinsames Schreiben & Textarbeit
🎤 Lesungen & Austausch mit feministischen Autorinnen aus Europa & Armenien
📖 Buchmesse Jerewan: Feministische Texte präsentieren & Verlage treffen (6. & 7. September)
🏛️ Besichtigungen & Kulturprogramm:
Matenadaran – die weltweit bedeutende Handschriftensammlung
Kaskade von Jerewan – monumentale Freilufttreppe mit beeindruckender Aussicht
Armenisches Genozid-Memorial – Gedenkstätte & Museum zur Geschichte Armeniens
Vernissage Markt – traditioneller Kunst- und Handwerksmarkt
👥 Selbstorganisation:
Anreise & Unterkunft sind individuell zu organisieren. Tipps und Empfehlungen teilen wir gerne!
Wir unterstützen bei der Vernetzung mit feministischen Initiativen vor Ort.
💌 Teilnahme & Anmeldung: ab sofort!
📩 Bewerbungen an:support@igfem.at
Wir freuen uns auf eine inspirierende feministische Schreibwoche in Jerewan! ✨
≠igfem Writing Retreat in Yerevan 🇦🇲
📖 Feminist Writing as part of the EU project EPESEP
🗓️ August 31 – September 7, 2025
📍 Location: Yerevan, Armenia
📅 Book Fair: September 6 & 7, 2025
💶 Course Fee: 250 € – A reduction of the contribution is possible.
✍️ The writing retreat goes international!
We invite feminist writers, thinkers, and creatives to join us in Yerevan for a week of writing, exchange, and exploration. In addition to daily writing groups, we will take part in readings, discussions, and the book fair – all set in the inspiring atmosphere of Armenia.
✨ What to expect:
🌍 International feminist networking
📝 Daily writing groups – collective writing & text work
🎤 Readings & exchange with feminist authors from Europe & Armenia
📖 Yerevan Book Fair: presenting feminist texts & meeting publishers (Sept 6 & 7)
🏛️ Sightseeing & Cultural Program:
Matenadaran – one of the world’s most important manuscript collections
Yerevan Cascade – monumental outdoor stairway with a breathtaking view
Armenian Genocide Memorial – museum & commemoration site
Vernissage Market – traditional arts & crafts fair
👥 Self-organization:
Travel & accommodation are to be arranged individually. We are happy to share tips and recommendations!
We will help connect you with feminist initiatives in Armenia.
💌 Participation & Registration: until June 3rd
📩 Apply via email:support@igfem.at
We look forward to an inspiring feminist writing week in Yerevan! ✨
//igfem.at/wp-content/uploads/2023/09/logo-igfem-final-schwarz.png00Gerlinde Hacker//igfem.at/wp-content/uploads/2023/09/logo-igfem-final-schwarz.pngGerlinde Hacker2025-05-11 11:15:542025-09-08 10:58:40≠igfem Schreib-Retreat in Jerewan
Unser EU-Projekt EPESEP (Equal Pay Equal Show Equal Pension) ist nun im zweiten Jahr.
Ein Herzstück des EU-Projekts ist eine Studie, die die Diskriminierung von Frauen im Literaturbetrieb beleuchtet. Diese wissenschaftliche Studie wird von FORBA durchgeführt. Forba hat einen online-Fragebogen für Autorinnen konzipiert, dieser wird nach dem Testlauf für die Partnerinnenorganisationen in Armenien, den Niederlanden und Deutschland übersetzt.
Für den ersten Testlauf des Fragebogens (online und Paper) brauchen wir Eure Mithilfe. Bei Interesse am Testlauf bzw. an der kontinuierlichen Mitarbeit rund um die wissenschaftliche Studie über die wirtschaftliche Situation von Autorinnen bitte Mail an: support@igfem.at
Das ≠igfem-Team am Schamrock-Festival & einige der tollen Autorinnen und Künstlerinnen
Gerlinde Hacker, Hannah Oppolzer
Eva Surma
Hannah Oppolzer, Gerlinde Hacker, Eva Surma
Verena Mermer, Gerlinde Hacker
Mehak, Verena und Gerlinde
Tag 2: 26.10.2024
EPESEP-Workshop Writing Group
Die Autorinnen & Künstlerinnen am 26.10.:
Die Mitternachtslesung der EPESEP-Autorinnen aus Armenien, den Niederlanden, Deutschland und Österreich:
Verena Mermer
Arpi Voskanyan
Augusta Laar, Birgit Kempker
Nora Nadjaryan
Jannah Loontjens
Hannah Oppolzer
Gerlinde Hacker
Lilit Stepanyan
Doro Pointner
Eva Surma
Tag 3: 27.10.2024
EPESEP-Workshop – Survey
EPESEP-Symposium
//igfem.at/wp-content/uploads/2023/09/logo-igfem-final-schwarz.png00Ingrid Draxl//igfem.at/wp-content/uploads/2023/09/logo-igfem-final-schwarz.pngIngrid Draxl2024-10-26 12:26:542024-10-27 21:10:10≠igfem-Autorinnen – EPESEP-Symposium at Schamrock-Festival in München
Foto: Schamrock Festival / Die Lyrikerin und Übersetzerin Vera Linder
„Neben Lesungen und Performances geht es beim 7. Schamrock -Festival der Dichterinnen diesmal in einem EU-Symposium auch um die Gleichbehandlung von Frauen im Literaturbetrieb.“, so kündigt die Journalistin Antje Weber das EPESEP-Symposium in München in der Süddeutschen Zeitung vom 23.10.2024 an.
//igfem.at/wp-content/uploads/2023/09/logo-igfem-final-schwarz.png00Ingrid Draxl//igfem.at/wp-content/uploads/2023/09/logo-igfem-final-schwarz.pngIngrid Draxl2024-10-24 19:03:422025-11-02 17:07:42„Wofür Schriftstellerinnen aus aller Welt kämpfen“ – EPESEP-Projekt in der Süddeutschen Zeitung vom 23.10.2024
Das EPESEP-Symposium findet im Rahmen des Schamrock-Festivals vom 25.10.-27.10.2024 in München statt. Die EU-Projektpartnerinnen aus den Niederlanden, Armenien, Österreich und Deutschland bündeln im Münchner Symposium ihre bisherigen Arbeitsschritte und Teilergebnisse und bereiten das nächste Halbjahr vor. In öffentlichen Workshops und Veranstaltungen werden die Teilbereiche des EPESEP-Projekts den Festival-Teilnehmerinnen präsentiert und der internationale Austausch mit Autorinnen forciert.
26.10.2024, 11.00 Uhr, English Writing Group, präsentiert von Verena Mermer, Gerlinde Hacker & Mehak Gupta
27.10.2024, 11.00 Uhr, Präsentation der Arbeitsschritte und Teilergebnisse zu den Studien „Diskriminierung von Frauen im österreichischen Literaturbetrieb“ (FORBA) und „Sichtbarkeit von Autorinnen in der österreichischen Printpresse“ (Veronika Schuchter) durch Doro Pointner, Gerlinde Hacker & Eva Surma.
Mit Beiträgen der EU Partnerorganisationen.
Am 26.10.2024. 21.30 Uhr, Lesung der Autorinnen der EPESEP-Projektpartnerinnen – u.a. die ≠igfem-Autorinnen: Gerlinde Hacker, Doro Pointner, Verena Mermer, Hannah Oppolzer und Eva Surma.
EPESEP-Symposium am 27. 10.2024, 13.00 – 18.00 Uhr
Es gibt kaum Gelegenheit, sich mit internationalen Lyrik-Veranstaltern zu treffen und auszutauschen. Erstmals veranstaltet Schamrock ein internationales Symposium, um sich auszutauschen, überregionale Kooperationen anzubahnen und die Positionen von Frauen in der literarischen Welt zu diskutieren.
13.00 Uhr: Keynote & Welcome: Dr. Martina Taubenberger, selbstständige Kuratorin, Konzeptentwicklerin, Beauftragte für Kunst und Kultur des Werksviertel-Mitte in München und künstlerische Leiterin des Programms „Werksviertel-Mitte Kunst“.
13.30 Uhr: Präsentation der EU-Partnerinnen: Schamrock e.V., München – #igfem, Wien – Fixdit, Amsterdam – Today Art, Armenien
14.30 – 18.00 Uhr: Münchner und Europäische Poesie- und Literatur-Veranstalter und Kultur-Organisationen diskutieren Möglichkeiten der Verbesserung der sozialen und wirtschaftlichen Situation von Autorinnen im Literaturbetrieb in Europa.
Teilnehmer*innen: Grazer Autorinnen Autorenversammlung GAV, Österreich / Stiftung Lyrikkabinett München (Dr. Lisa Jeschke) / Writers-in-Exile PEN Deutschland (Astrid Vehstedt) / Verlag Hochroth Publishers Heidelberg / Latvian Literature Riga / Reading Series for Women Poets, Slowenien (Barbara Korun) / Netzwerk Lyrik e.V. / Lithuanian Culture Institute Berlin / Poesiefestival Ars Poetica, Bratislava, Slovakei (Martin Solotruk) / Künstlerhaus Villa Waldberta der Stadt München (Dr. Martin Rohmer) / Via Rumantscha (Gianna Olinda Cadonau) / Lesereihe meine drei lyrischen ichs, München / Werksviertel Mitte-Kunst, München (Dr. Martina Taubenberger) / Verein Frauenstudien München e.V. / Friedrich Ebert Stiftung / Literaturhaus München
Die Dichterinnen und Aktivistinnen Stella Nyanzi aus Uganda und Christine Yohannes aus Äthiopien und Kenia werden über die Situation von Schriftstellerinnen in Afrika berichten.
//igfem.at/wp-content/uploads/2023/09/logo-igfem-final-schwarz.png00Ingrid Draxl//igfem.at/wp-content/uploads/2023/09/logo-igfem-final-schwarz.pngIngrid Draxl2024-10-21 19:22:322024-10-21 22:06:32EPESEP-Symposium vom 25.10.-27.10.2024 in München
//igfem.at/wp-content/uploads/2023/09/logo-igfem-final-schwarz.png00Ingrid Draxl//igfem.at/wp-content/uploads/2023/09/logo-igfem-final-schwarz.pngIngrid Draxl2024-10-21 19:08:512024-10-21 22:07:23≠igfem-Lesung im Rahmen des EPESEP-Projekts beim Schamrock-Festival am 26.10.2024, 21.30 Uhr in München
Seit Mitte September 2024 unterstützen Mehak Gupta und Leá Fulpin das ≠igfem-Team.
Mehak Gupta ist Autorin und Designerin, seit Juli 2023 Autorin im Englisch-Schreiblabor und einige ihrer Gedichte sind im Störfeuer veröffentlicht. Sie wird bis Ende Dezember 2024 schwerpunktmäßig beim EPESEP-Projekt mitarbeiten.
Leá Fulpin ist Autorin und Literaturwissenschaftlerin. Als Buchhändlerin ist sie bestens über Neuerscheinungen und Trends am Buchmarkt informiert, sie arbeitet ehrenamtlich bei der ≠igfem mit im Bereich Social Media, inhaltliche feministische Diskurse und Lesungen.
//igfem.at/wp-content/uploads/2023/09/logo-igfem-final-schwarz.png00Ingrid Draxl//igfem.at/wp-content/uploads/2023/09/logo-igfem-final-schwarz.pngIngrid Draxl2024-10-11 10:56:422024-10-11 10:56:42Neue Kolleginnen bei der ≠igfem
Zwei Studien haben in den letzten Jahren die Unterrepräsentativität von Schriftstellerinnen und Kritikerinnen in den deutschsprachigen Medien, insbesondere der Literaturkritik und Literaturberichterstattung im Feuilleton. Das von Veronika Schuchter unter Mitarbeit von Antonia Porst durchgeführte Projekt Sichtbarkeit von Autorinnen in der österreichischen Printpresse kann als Ergänzung der Studie Geschlechterverhältnisse in der Literaturkritik betrachtet werden.
Anhand des Materials des Innsbrucker Zeitungsarchivs wird eine quantitative und qualitative Untersuchung der Literaturberichterstattung der österreichischen Printpresse zur Sichtbarkeit von Autorinnen durchgeführt. Die quantitative Analyse fokussiert auf das Beispieljahr 2022 und untersucht die Repräsentation von Autorinnen in der Literaturberichterstattung von 10 österreichischen regionalen und überregionalen Zeitungen. Der qualitative Forschungsteil besteht in einer Diskursanalyse über einen Zeitraum von 3 Jahren. Untersucht werden soll, wie über Autorinnen gesprochen wird, welche Rubriken und Textgattungen dominieren und inwiefern soziale, formale und ästhetische Kriterien anders gewichtet werden als in der Berichterstattung zu männlichen Autoren.
Veronika Schuchter ist Senior Scientist am Institut für Germanistik und stellvertretende Leiterin des Innsbrucker Zeitungsarchivs zur deutsch- und fremdsprachigen Literatur. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen im Bereich der Gegenwartsliteratur, Literaturvermittlung und Geschlechterforschung. Seit Jahren beschäftigt sie sich mit Machtstrukturen und gesellschaftspolitischen Themen im Literaturbetrieb.
//igfem.at/wp-content/uploads/2023/09/logo-igfem-final-schwarz.png00Ingrid Draxl//igfem.at/wp-content/uploads/2023/09/logo-igfem-final-schwarz.pngIngrid Draxl2024-08-12 09:33:262024-10-02 13:31:53Studie zur Sichtbarkeit von Autorinnen in der österreichischen Printpresse von Veronika Schuchter
Das Forschungsprojekt im Rahmen des EPESEP EU Projektes widmet sich der Diskriminierung von Autorinnen im österreichischen und internationalen Literaturbetrieb.
Ziel ist es, die zugrunde liegenden strukturellen Ungleichheiten und diskriminierenden Praktiken zu identifizieren und zu analysieren. Das Untersuchungsdesign ist speziell auf die Bedürfnisse der IG Feministische Autorinnen zugeschnitten.
Übersicht des Forschungsprojekts:
Hintergrund und Problemstellung:
Obwohl Fortschritte in der Geschlechterpolitik erzielt wurden, sind Autorinnen in Führungsrollen unterrepräsentiert, erhalten weniger Auszeichnungen und weniger Anerkennung in der Literaturkritik. Die von Männern dominierten historischen und gesellschaftlichen Strukturen des Literaturbetriebs tragen maßgeblich zu diesen Ungleichheiten bei.
Zielsetzung und Fragestellungen:
Das Projekt beabsichtigt, die institutionellen und strukturellen Bedingungen zu erforschen, die Diskriminierung im Literaturbetrieb begünstigen. Es nimmt eine intersektionale Perspektive ein, um zu verstehen, wie Geschlechterdiskriminierung mit anderen Diskriminierungsformen zusammenwirkt.
Forschungsdesign und Arbeitspakete:
Literaturrecherche: Analyse vorhandener Studien und Daten.
Datenerhebung: Durchführung qualitativer Interviews und quantitativer Umfragen.
Fokusgruppen: Diskussion und Validierung der Forschungsergebnisse.
Maßnahmenkatalog: Entwicklung von Strategien zur Förderung der Chancengleichheit.
Endbericht und Präsentation: Zusammenfassung und Veröffentlichung der Ergebnisse.
Wissenschaftliche Projektmitarbeiter*innen:
Myriam Gaitsch und Georg Adam (beide FORBA) sind die leitenden Wissenschaftler*innen, die ihre umfangreiche Erfahrung in verwandten Forschungsgebieten in das Projekt einbringen.
Das Projekt zielt darauf ab, die Herausforderungen und Hindernisse, denen Autorinnen im österreichischen Literaturbetrieb gegenüberstehen, eingehend zu untersuchen und wirksame Lösungen zur Verbesserung der Geschlechtergerechtigkeit zu entwickeln.
//igfem.at/wp-content/uploads/2023/09/logo-igfem-final-schwarz.png00Ingrid Draxl//igfem.at/wp-content/uploads/2023/09/logo-igfem-final-schwarz.pngIngrid Draxl2024-08-02 09:26:172024-08-03 06:59:32EPESEP – Forschungsprojekt „Diskriminierung von Autorinnen im österreichischen Literaturbetrieb“