Das Störfeuer lodert!

50 Autorinnen im Alter von 17 bis 77 schreiben mit ihren Texten die feministische Perspektive in die Welt. Die Störfeuer-Anthologie bringt eine Auslese der Texte aus den Online-Schreiblaboren (in deutscher und englischer Sprache) und präsentiert die ausgewählten Texte der igfem-Herbstausschreibung „Braucht es Feminismus in der Literatur und im Literaturbetrieb? Und wenn ja, welchen?“.

Die Publikationen und Statements der ≠igfem stehen für die literarischen und frauenpolitischen Anliegen des Autorinnen-Kollektivs. Die Texte im Störfeuer sind Stimmen von feministischen Autorinnen und zwar sowohl von renommierten Autorinnen als auch literarische Erstveröffentlichungen. Sie sind nicht nur eine literarische Antwort auf die gesellschaftliche Realität von Autorinnen, sondern auch Empowerment.

Der unbereinigte Gender Wage Gap im Kunst- und Kulturbereich lag lt. Rechnungshof im Jahr 2020 bei 49,6%, deutlich mehr als in anderen Bereichen. Das zeigt wieder einmal auf wie sehr auch der traditionelle Literaturbetrieb auf männliche Lebensmodelle ausgerichtet ist. Nur langsam bietet er ein kreatives Arbeits- und Entfaltungsfeld für Autorinnen. Die Care-Arbeit zwingt Autorinnen oftmals in Zeitmodelle, die andere Unterstützungsformen des kreativen Wirkens bräuchte. Daran arbeitet die igfem.

Störfeuer ist direkt bei der igfem erhältlich – suppiort@igfem.at – oder im ausgewählten Buchhandel, EUR 25,00.