Lesungen
Unsere Lesungen und Textperformances machen feministische Autorinnenschaft sichtbar und bringen literarische, sprachkritische und gesellschaftskritische Texte auf die Bühne. Wir zeigen weibliche Perspektiven, stärken Stimmen, schaffen Gegenöffentlichkeit und öffnen Räume für Austausch, Diskussion und Empowerment. In unseren Formaten – von Autorinnenlesungen über Werkpräsentationen bis zu interaktiven Leseperformances – stehen Textproduktion, Schreibpraxis und die Vielfalt feministischer Literatur im Mittelpunkt.
HERZLICHE EINLADUNG ZU UNSEREN LESUNGEN, LITERATURFESTIVALS, BUCH-PRÄSENTATIONEN UND PERFORMANCES



















Autorinnen für feministischen Textchor gesucht – Performance in Klagenfurt
Liebe Autorinnen,
100 Jahre nach Ingeborg Bachmann lassen wir ihre Stimme weiterklingen — vielstimmig, feministisch und lebendig.
Im Rahmen des Donnerstag-Schreiblabors entsteht ein feministischer Textchor, der am 30.10.2026 um 18 Uhr im Robert Musil Literatur Museum in Klagenfurt zur Aufführung kommt.
Gemeinsam schreiben wir, inspiriert von Ingeborg Bachmann, und verweben unsere Texte zu einer chorischen Performance zwischen Literatur, Stimme und kollektiver Sprache.
Dafür suchen wir weitere Stimmen und Texte. Ob erfahrene Autorin oder gerade erst am Anfang — willkommen sind Autorinnen aller Erfahrungsstufen. Besonders freuen wir uns über Stimmen aus Kärnten. Wenn du Lust hast, Teil dieses besonderen Projekts zu werden, schreib uns an: press@igfem.at
Bezahlung: Fair Pay!
30.10.2026: ≠igfem-AutorinnenTextChor in Klagenfurt
≠igfem-Autorinnentextchor am 30.10.2026, 18.00 Uhr
Robert Musil Literatur Museum
Bahnhofstraße 50
9020 Klagenfurt am Wörthersee
Anlässlich des 100. Geburtstags von Ingeborg Bachmann entsteht im Rahmen des Donnerstag-Schreiblabors der ≠igfem ein feministischer Textchor, der im Robert Musil Literatur Museum in Klagenfurt am 30. Oktober aufgeführt wird.
Wir schreiben gemeinsam, inspiriert von Bachmann, und entwickeln daraus eine chorische Performance zwischen Literatur, Stimme und kollektiver Sprache. Dafür suchen wir weitere Stimmen und Texte für den Chor.
Willkommen sind Autorinnen aller Erfahrungsstufen — besonders freuen wir uns über Teilnehmerinnen aus Kärnten.
Wenn ihr Lust habt, Teil des Projekts zu werden, schreibt uns an: press@igfem.at
Honorar: Fair Pay!
06.11.2026: ≠igfem-Störfeuer im Qwien – Feministische Perspektiven
Ausgehend von den Erkenntnissen des europäischen Projekts EPESEP – Equal Pay, Equal Show, Equal Pension werden Fragen nach Sichtbarkeit, ökonomischer Gerechtigkeit und den Arbeitsbedingungen von Autorinnen aufgegriffen. Welche Geschichten werden erzählt? Wer wird gehört? Und unter welchen Voraussetzungen entsteht Literatur?
Die Lesung versteht sich als Teil des literarischen und gesellschaftspolitischen Engagements der ≠igfem: als Störfeuer gegen bestehende Ungleichheiten und als Einladung, feministische Perspektiven in ihrer Vielfalt kennenzulernen.
Es lesen die Autorinnen: Birgit Berger, Verena Levin, Paula Römer und Maë Schwinghammer
Termin: 6. November 2026, Einlass: 17.30 Uhr, Beginn: 18.00 Uhr
Ort: Qwien, Ramperstorffergasse 39/7 • 1050 Wien
19.11.2026: Nachsagungen von Marlene Streeruwitz – ≠igfem-Autorinnentheater, Innsbruck
Im Rahmen der ≠igfem-Tage in Innsbruck – 19. und 20.11.2026:
Am 19.11.2026: Nachsagungen von Marlene Streeruwitz im Theater praesent
Tschamlerstraße 3, 6020 Innsbruck
Beginn: 18.30 Uhr (Hier können Karten reserviert werden.)
„Nachsagungen“ von Marlene Streeruwitz thematisiert die Gedanken und Reaktionen der Betroffenen eines Femizids. Im Mittelpunkt stehen die Stimmen jener, die nach der Tat zurückbleiben, und die Frage, wie die Gewalt über die unmittelbare Tat hinaus weiterwirkt.
Marlene Streeruwitz hat den Text der ≠igfem zur Aufführung zur Verfügung gestellt.
Regie: Sarah Milena Rendel
Lesende: Verena Wagner, Katharina Bacher, Lina Hofstädter, Gina Disobey, Katja Wilhelm, Christin Anna Kasseroler und Margit Haid
Das „≠igfem Autorinnen Theater“ ist ein experimentelles Theaterformat der Interessengemeinschaft feministische Autorinnen, das feministische Literatur mit performativen und interdisziplinären Theaterformen verbindet.
Im Mittelpunkt steht die aktive Mitgestaltung der Autorinnen, die gemeinsam mit Regie und Darstellenden Texte,
Szenen und Inszenierungen in einem kollektiven Prozess entwickeln.
Diese Veranstaltung ist im Rahmen der 16 Tage gegen Gewalt an Frauen.
Der Eintritt basiert auf freiwilligen Spenden!
20.11.2026: ≠igfem-Workshop & Lesung, Innsbruck
Im Rahmen der ≠igfem-Tage in Innsbruck – 19. und 20.11.2026:
Gewalt gegen Frauen* sichtbar machen: Vortrag, Lesungen und Schreib-Workshop der #IGFem
Freitag, 20. November 2026, ab 15:30 Uhr
AEP – Frauen*bibliothek
Schöpfstraße 19, 6020 Innsbruck
15:30 Uhr: Input #igfem-Präsidentin Gerlinde Hacker zum Forschungsprojekt „Diskriminierung von Autor*innen im österreichischen Literaturbetrieb“
Das Forschungsprojekt im Rahmen des EPESEP EU Projektes widmet sich der Diskriminierung von Autorinnen im österreichischen und internationalen Literaturbetrieb. Die Studie wurde 2025 von FORBA mit dem Ziel durchgeführt, zugrunde liegende strukturelle Ungleichheiten und diskriminierende Praktiken zu identifizieren und zu analysieren.
16:00 Uhr: Schreibworkshop „Machtverhältnisse und patriarchale Sprachstrukturen
Mit Lesung: Es lesen die Tiroler Autor*innen Barbara Tatschl, Isabel Kapeller, S.H.Schild und Verena Maria Wagner
Schreibworkshop: Wie hat sich das Patriarchat in die Sprache, in unsere Redewendungen gefilzt und sogar in die Grammatik eingenistet? Was bedeutet feministisches Schreiben? Und gibt es spezifisch weibliche Formen zu schreiben? Wie können wir bei all der Vielfalt und Verschiedenheiten von Gedanken über Geschlecht und Gesellschaft unseren unmittelbaren Ausdruck finden, in einer Sprache, die meint, was wir fühlen, denken oder aussprechen wollen.
Neben performativem Input der Theatermacherin Sarah Milena Rendel haben Teilnehmer*innen Zeit eigene Gedanken aufzuschreiben und die Texte der Lesenden zu strukturellen und genderspezifischen Gewalterfahrungen zu reflektieren.
Workshopleiterinnen: Sarah Milena Rendel und Verena Maria Wagner.
Die Teilnahme ist kostenlos, bitte um freiwillige Spende für den Verein Soliarts.
Anmeldung bitte unter – bildung@aep.at oder contact@mamirocks.com
Diese Veranstaltung ist im Rahmen der 16 Tage gegen Gewalt an Frauen.
17.10.2026: ≠igfem-Lesung in Baden
17.10.2026 19:00 Uhr bis 21:30 Uhr
Theater am Steg, Johannesgasse 14, 2500 Baden
Mit: Hannah Oppolzer, Dorothea Pointner, Susanne Sophie Schmalwieser, Melissa Nielsen, Karin Seidner
An der Harfe: Magdalena Fürntratt
Frauen schreiben heute. Frauen schreiben gestern. Frauen schreiben morgen. Sie haben immer schon geschrieben und wurden lange Zeit überhört, belächelt oder aus dem literarischen Kanon ausgeschlossen.
Was einst als unerhört galt oder unbeachtet blieb, ist heute selbstverständlicher Teil der Literatur. Dennoch ist der weibliche Blick auf die Welt auch im 21. Jahrhundert häufig noch ein Blick abseits der gesellschaftlichen Norm. Und bringt deshalb umso spannendere Perspektiven mit sich!
Eintritt frei!
19.09.2026: Lesung im Atelier, St. Nikolai im Sausal, Stmk.
Innenräume / Außenstimmen – feministische Texte im Atelier
Ort & Zeit: 19. September 2026
1. Lesung: 13.00 Uhr, 2. Lesung: 17.00 Uhr
Atelier Mesi List, 8505 St. Nikolai im Sausal
Inhalt: Die Lesung im Atelier Mesi List versteht den Raum selbst als Teil der künstlerischen Praxis. Zwischen Bildern, Materialien und Arbeitsprozessen entstehen Begegnungen zwischen Text und bildender Kunst. Autorinnen präsentieren aktuelle Texte, die sich mit feministischen Fragestellungen auseinandersetzen – Körper, Sprache, Erinnerung, gesellschaftliche Zuschreibungen und Selbstermächtigung.
Ergänzend gibt die Künstlerin Mesi List Einblick in ihr künstlerisches Schaffen und ihre Arbeitsweise. Dadurch entsteht ein Dialog zwischen Literatur und bildender Kunst.
Format:
Schwerpunkt:
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18.09.2026: ≠igfem-Lesung in Ludesch/Vorarlberg
Freitag, 18.09.2026, 19.00 Uhr
Bibliothek Ludesch
Raiffeisenstraße 56, 6713 Ludesch
Die Interessensgemeinschaft Feministische Autorinnen ≠igfem lädt gemeinsam mit regionalen Partner:innen zu einem literarischen Abend ein, der feministische, gesellschaftliche und regionale Perspektiven sichtbar macht.
Unter dem Titel „Frauen lesen“ macht die ≠igfem am Freitag, 18. September 2026, Station in Ludesch. In der Bibliothek Ludesch gestalten fünf Autorinnen aus Vorarlberg einen gemeinsamen Leseabend: Nadine Bösch, Eva Maria Dörn, Sabine Grohs, Erika Kronabitter und Bianca Tschaikner. Die Veranstaltung beginnt um 19 Uhr und dauert rund 90 Minuten. Der Eintritt erfolgt auf Basis eines freiwilligen Wertausgleichs.
Die Lesung bringt unterschiedliche literarische Stimmen, Generationen und Ausdrucksformen zusammen – von Lyrik und Kurzprosa über Poetry Slam bis hin zu interdisziplinären künstlerischen Zugängen. Im Zentrum stehen Texte, die feministische, gesellschaftliche und regionale Themen aufgreifen und literarisch verhandeln.
Hier geht es zu den Biografien der Autorinnen:
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06.09.2026: Lesung im Schloss, Wagna/Leibnitz, Stmk
Zwischen Mauern und Stimmen – feministische Perspektiven im Retzhof
Ort & Zeit: Schloss Retzhof, 6. September 2026, 18.00 Uhr
Inhalt: Die Lesung im Retzhof – als Bildungs- und Kulturort – rückt die Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen Strukturen, historischen Kontinuitäten und feministischen Perspektiven in den Mittelpunkt.
Die Autorinnen präsentieren Texte, die sich mit Machtverhältnissen, Ausschlüssen und weiblicher Positionierung in Geschichte und Gegenwart beschäftigen.
Der Retzhof als Ort der Bildung verstärkt den Reflexionscharakter der Veranstaltung.
Schwerpunkt:
Besonderheit:
Im Rahmen der Veranstaltung werden zentrale Ergebnisse des EU-Projekts EPESEP (Equal Pay, Equal Show, Equal Pension) vorgestellt.
Dabei werden Erkenntnisse zur Situation von Autorinnen, strukturelle Ungleichheiten im Literaturbetrieb sowie daraus entwickelte Handlungsperspektiven präsentiert und zur Diskussion gestellt.
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28.08.2026: Herzgeröll – ≠igfem-Lesung & Vernissage
Herzgeröll – Lyrik und Bilder
Inhalt: Die ≠igfem lädt zu einem Abend mit Lesung und Vernissage ein. Gerlinde Hacker und Eva Surma lesen Texte aus dem Donnerstag-Schreiblabor der ≠igfem, inspiriert vom Werk Ingeborg Bachmanns. Im Anschluss eröffnet Gerlinde Hacker die Vernissage „Herzgeröll – Lyrik und Bilder“. Die Ausstellung verbindet Lyrik und bildnerisches Arbeiten zu einem gemeinsamen künstlerischen Dialog.
Lesung: Gerlinde Hacker, Eva Surma
Vernissage: Gerlinde Hacker – Herzgeröll. Lyrik und Bilder
Schwerpunkte:
Ort & Zeit: GäZ – Gemeinde- und Ärztezentrum, Großklein (Südsteiermark)
28. August 2026 um 18.00 Uhr
01.08.2026: Lesung im Garten – Wagna/Leibnitz, Stmk
Literatur ist ein feministischer Zaubergarten
Ort & Zeit: Wagna, 1. August 2026, 18.00 Uhr
Inhalt: Die Gartenlesung bildet den offenen Einstieg der Reihe.
Texte aus der regionalen Schreibgruppe werden präsentiert, ausgewählt und gemeinsam diskutiert.
Der Garten steht als Symbol für Wachstum, Vielfalt und gemeinschaftliches Arbeiten.
Schwerpunkt:
Besonderheit: Diskussion im Anschluss – Wie kann feministische Literaturarbeit im regionalen Kontext entstehen und wirken?
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06.06.2026: ≠igfem-Lesung im Cultur Centrum Wolkenstein, Stmk
Vier Stimmen und Gäste – Texte aus dem Schreibretreat Admont
Datum: 6. Juni 2026, 18.00 Uhr
Ort: Cultur Centrum Wolkenstein
Bahnhofstraße 110, 8950 Stainach-Pürgg
Die Autorinnen Gerlinde Hacker, Eva Surma, Dorothea Pointner und Waltraud Schopf-Suchy lesen gemeinsam mit weiteren Teilnehmerinnen des Schreibretreats zu Fronleichnam im CCW – mit den Autorinnen Birgit Berger, Claudia Bergermayer, dan*ela beuren, Astrid Perz.
In poetischen, erzählerischen und experimentellen Texten verhandeln sie Sprache als Raum für Widerstand, Erinnerung und Selbstermächtigung.
Hier das CCW-Programm 01.-07.2026
Hier geht es zu den Biografien der Autorinnen: Weiterlesen